Interview mit Bürgermeister Jens Hünerbein

Shownotes

In der heutigen Podcastfolge stellt Bürgermeister Jens Hünerbein Gommern als Einheitsgemeinde mit zwölf Orten vor, eine Region, die zwischen Elbaue/Mittlere Elbe und den Ausläufern des Fläming landschaftlich besonders abwechslungsreich ist. Er betont die Kombination aus Natur und Naherholung, vor allem die vielen Steinbruchseen und das Freizeitgebiet Plattensee (Camping, Baden, Wandern). Gommern punktet zugleich mit guter Erreichbarkeit über Bundesstraßen, Autobahnen und Bahnverbindung Richtung Magdeburg–Dessau–Leipzig. Als Standort wirbt die Stadt mit Gewerbeflächen/Industriepark, funktionierender Infrastruktur und Chancen für KMU sowie Investoren. Und als Wohnort hebt er das Gemeinschaftsleben hervor, mit Kultur, Vereinen und dem Anspruch, Besucher auch zu neuen Einwohnern zu machen.

Link zur Stadtwebsite:

https://www.gommern.de/de/

Transkript anzeigen

00:00:00: Herzlich willkommen bei

00:00:01: Von Menschen Lernen, dem Podcast, der neugierig macht auf das,

00:00:06: was uns wirklich weiterbringt.

00:00:08: Die Geschichten, Erfahrungen

00:00:10: und Einsichten anderer.

00:00:12: Hier trifft Gastgeber Sven Frank auf Menschen, die etwas zu erzählen haben.

00:00:17: Experten aus unterschiedlichsten Disziplinen,

00:00:20: inspirierende

00:00:21: Persönlichkeiten mit ungewöhnlichen Lebenswegen oder Menschen, die durch besondere Erfahrungen geprägt sind.

00:00:28: Ob Wissenschaft, Kunst, Unternehmertum oder ganz persönliche Lebenslektionen, von Menschen lernen, lädt dazu

00:00:36: ein, inspiriert, berührt und zum Nachdenken angeregt zu werden.

00:00:40: Und jetzt viel Freude mit der heutigen Folge.

00:00:59: Herzlich willkommen zur heutigen Podcast-Folge.

00:01:02: Heute sind wir in Gommern.

00:01:04: Und wer noch nicht weiß, wo das liegt, der wird gleich Ja, dieser Bildungslücke sozusagen beraubt.

00:01:11: Mein Interviewgast heute ist Jens Hühnerbein, Bürgermeister der Gemeinde Gommern.

00:01:18: Hallo, schön, dass Sie da sind.

00:01:21: Hallo und herzlich willkommen und schön, dass Gommern eine Plattform bekommt.

00:01:29: Erzählen Sie mal kurz für Hühnerbein.

00:01:30: Wer sind Sie und was ist Ihre Geschichte?

00:01:33: Ja, mein Name ist Jens Hühnerwein, ich bin mittlerweile zweiundfünfzig Jahre alt, komme schon mein ganzes Leben aus Gommern.

00:01:42: Geboren bin ich allerdings in unserer Landeshauptstadt Magdeburg und habe dann meine Schulausbildung hier in der Region genossen, habe das Abitur abgelegt und das war eine recht interessante Zeit, weil ich genau dort in die politische Wende hineingeriet.

00:02:02: sich dann, ja, so alles änderte und sich dann die Frage für mich stellte, wo geht die Reise hin?

00:02:10: Und dann analysiert man sich selbst und sagt, was kann man am besten, wo hat man die besten Chancen?

00:02:17: Und irgendwie kam man dann oder kam ich zu der Entscheidung, Geld regiert die Welt.

00:02:22: und so bin ich in den Finanzsektor eingestiegen und habe eine klassische Bankausbildung gemacht bei der hiesigen Sprachkasse.

00:02:32: habe dann aber gesagt, das ist nicht genug, habe dann noch mal vierenhalb Jahre berufsbegleit studiert und war dann zum Schluss Abteilungsleiter in einer Sparkasse.

00:02:44: Und dann kam so die Frage, wie kann man sich noch ein wenig engagieren?

00:02:49: Ich bin seit über dreißig Jahren aktiv in der Feuerwehr und irgendwann interessierte mich das Thema Kommunalpolitik.

00:02:58: statt andauernd nur über zu meckern, sondern fand ich es dann besser mit zu meckern.

00:03:06: Und dahingehend habe ich mich dann in den Stadtrat in Gommern entschieden, zu kandidieren und habe dort doch ein gutes Mandat erreichen können.

00:03:17: Damals noch ein paar Teil gebunden über die SPD.

00:03:21: Und so kam ich dann in den Stadtrat und bin dann dort mehrere Jahre aktiv geworden.

00:03:28: Das heißt, wir haben ja dann im Grunde genommen auch eine große Bekanntheit gehabt, durch die Sparkassen-Tätigkeit und über die Tätigkeiten der Feuerwehr.

00:03:37: Ja, also...

00:03:38: Beides, passt dann zur SPD, beides rote Firmen eigentlich, oder?

00:03:43: Genau, genau.

00:03:46: Das Thema mit der SPD, da komme ich nochmal drauf.

00:03:50: Zurück, Jan.

00:03:52: Ich habe so ein bisschen die Angewohnheit gehabt, dass ich natürlich hier und dort ganz gerne auch mal moderativ im Einsatz war.

00:03:59: bei Stadtfesten, bei Veranstaltungen greife ich dann doch gerne mal zum Mikrofon und begleite in einer humoristischen, aber doch sachlichen Art und Weise so die Veranstaltung.

00:04:14: Und deshalb natürlich schon ein wenig zum Bekanntheitsgrad beigetragen.

00:04:18: Zumal auch meine Eltern hier tief vor Ort sind waren in der Stadt.

00:04:22: Und daher war der Name Hühnerwein, der ja auch etwas ungewöhnlich klingt, allerdings ohne Haar nach dem Ü geschrieben wird, wir kommen nicht vom Huhn, wir kommen vom Hühne, waren ja also dahingehend schon etwas bekannt.

00:04:36: Und ist ja natürlich auch vertrauensvoll, wenn Politiker sich mit Geld auskennt.

00:04:40: Von daher unweiss, wie man brennte löscht.

00:04:42: Ich meine, das sind zwei Eigenschaften.

00:04:46: Ja, das hat... Das hat natürlich Vorteile.

00:04:49: Natürlich sind die Erwartungshaltungen, wenn man aus der Finanzbranche kommt, recht hoch.

00:04:55: Wenn man dann in so ein hauptamtliches politisches Amt kommt, da suggeriert man der Bevölkerung sicherlich, Mensch, der kann mit Geld umgehen.

00:05:05: Ja, kann man, aber was ich lernen musste und auch das Amt des Bürgermeisters ist nach wie vor, ich mache das jetzt über dreizehn Jahre, ein ständiger Lernprozess.

00:05:17: muss man lernen, dass man hier nicht die Entscheidung unter, oder nur betriebswirtschaftlich fällt, sondern man muss also dort diplomatisch und auch mal kommunalpolitisch denken, denn wenn alle Entscheidungen betriebswirtschaftlich gefällt wären, hätten wir zwar sanierte Finanzen, aber hier wäre nichts mehr los.

00:05:43: Ja, wie kam es dann, dass sie dann vom ... ja, die politische Laufbahn, ich bin Bürgermeister eigentlich, es ist ja quasi, wenn man sich so streitet, ich habe tatsächlich auch einmal angekündigt, dass ich als Samt des Bürgermeisters kandidieren möchte.

00:05:58: In Oppenheim war das damals, da ist dann Panik ausgebrochen.

00:06:01: im Ort, hat man ganz schnell Gründe gesucht, warum ich nicht kandidieren darf und jemanden gefunden, der es macht.

00:06:08: Aber ... Das ist ja quasi, man setzt sich ja mitten ins Westen, man kann ja nur verlieren.

00:06:14: Es gibt ja keine Entscheidung, die alle Menschen glücklich macht.

00:06:18: Und da, wo der eine die Entscheidung dann mitträgt, wird der andere dagegen sein.

00:06:24: Was hat sie dann motiviert, trotzdem zu sagen, ich mach das.

00:06:29: Manchmal kommt man wie die jungen Frau zum Kind zu etwas.

00:06:33: Natürlich habe ich mich immer für Kommunalpolitik interessiert.

00:06:38: Und natürlich liegt mir unsere Stadt am Herzen.

00:06:41: Jetzt muss man auch noch mal wissen, dass es in Sachsen-Anhalt eine Gebietsreform stattgefunden hat, wo sich neue Gebilde gefunden haben, wo Dörfer sich mit Städten zusammengeschlossen haben.

00:06:56: Und da war es für uns bis zum Jahr der maßgebliche Zeitraum, wo wir nun die glorreichen Zwölf sind.

00:07:08: Dörfer und Städte zusammenzubringen, das ist schon eine Herausforderung.

00:07:11: Als mein Amtsvorgänger angekündigt hat, dass er also nicht mehr kandidiert, ich war zu dem Zeitpunkt einer Sparkasse Abteilungsleiter, kam so der eine oder andere auf mich zu und sagt, Mensch, Jens, wir denken, du hättest was Zeug dazu.

00:07:25: und ja, überleg dir das mal.

00:07:28: Ich sagte immer wieder, ach, na, ich fühle mich in meiner Sparkasse gut aufgehoben, das macht mir da auch Spaß.

00:07:34: Aber wenn einem das so mehrere Leute mit einer Regelmäßigkeit immer wieder nahe bringen, dann fängt man drüber nach zu denken.

00:07:41: Und dann gab es also ein entscheidendes Gespräch in der Familie.

00:07:49: Die Familie hat gesagt, klar, warum nicht?

00:07:51: Versuch es einfach.

00:07:53: Und das ist maßgeblich.

00:07:54: Wenn die Familie hinter so einer Entscheidung nicht steht, dann braucht man so etwas nicht anfassen, weil der Job kostet sehr, sehr viel Zeit.

00:08:04: Und daher ist das also alles eine Familienentscheidung.

00:08:07: Ich sagte damals, war ich noch in der SPD verortet.

00:08:11: Da gab es dann allerdings andere Bestrebungen, dass man einen anderen Kandidaten dann favorisierte.

00:08:17: Da habe ich mal mitbekommen, dass Politik auch auf dieser Kleinebene manchmal nicht ganz ordentlich ist, dass man durch gewisse Strippenziehereien dort Entscheidungen herbeiführt, die man gut und gerne auch mal hinterfragen kann.

00:08:32: Also lange Rede, kurzer Sinn.

00:08:34: Ich habe dann mit der SPD gebrochen, aber das Parteibuch abgegeben und bin als parteilöser Einzelkandidat dann in das Rennen mit einem Bewerber aus der SPD und aus der CDU gegangen und war sehr überrascht, dass im ersten Wahlgang vor nun mehr fast vierzehn Jahren mir acht Stimmen zur absoluten Mehrheit im ersten Wahlgang fehlten.

00:09:00: Ja, mich haben die acht Stimmen nicht irgendwie jetzt geärgert, wobei ich im Nachgang auch die acht Stimmen namentlich benennen könnte aus meinem bekannten Kreis, die nicht zur Wahl gegangen sind.

00:09:16: Aber das nur am Rande.

00:09:18: Ich war so überrascht, dass ich aus dem Stand zu einem Ergebnis gebracht habe.

00:09:25: Stichwahl dann... Ist das los zu meinen Gunsten gefallen?

00:09:29: Ja, und nun darf ich dieses Amt schon, wie gesagt, fast vor zehn Jahren machen.

00:09:36: Zwei Tausend Neunzehn war die letzte Bürgermeisterwahl.

00:09:38: Da bin ich ohne Wettbewerber ins Rennen gegangen.

00:09:44: Und im nächsten Jahr steht dann erneut die Bürgermeisterwahl in der Stadt Jummern an.

00:09:50: Jetzt habe ich bereits meinen Hut in den Ring geworfen.

00:09:53: Und dann schauen wir mal, was da noch auf und zu.

00:09:55: zukommen.

00:09:57: Ansonsten kann man sagen, habe ich in diesem Amt meine persönliche Erfüllung gefunden, es macht Spaß.

00:10:03: Ich gebe auch zu, es gibt Tage, da hätte man lieber im Bit bleiben können.

00:10:08: Man lernt sehr, sehr viel Neues und wenn man denkt, man hat schon so einiges erlebt, dann geht die Tür auf oder es klingelt das Telefon oder es blubbt eine Nachricht auf und man sagt, ach du liebe Güte, auch das noch.

00:10:20: Also es ist sehr abwechslungsreich und es macht echt

00:10:23: Spaß.

00:10:25: Es gibt jetzt zahlreiche Kommunen und Städte, die über Personalmangel, Vereinssterben, Herausforderungen an Schulen klagen.

00:10:32: Man sagt hier, ich denke jetzt mal gerade an Ludwigshafen, es ist ein Extrembeispiel, da ist seit dem Problem, dass Erstklässer nicht versetzt werden, und zwar vierzig Stück zum Teil, weil sie der deutschen Sprache nicht mächtig sind.

00:10:47: Es gibt immer wieder aggressives Verhalten gegenüber Mitarbeitern von Kommunen.

00:10:53: Gab es bei Ihnen solche Herausforderungen?

00:10:55: Wenn ja, was haben Sie da für Lösungen für diese Themen in den letzten fast vierzehn Jahren da gefunden?

00:11:01: Also, man muss das noch mal ein bisschen soldieren.

00:11:03: Wir sind eine ländlich geprägte Stadt vor den Toren der Landeshauptstadt.

00:11:09: Wir haben zehn und ein halb tausend Einwohner auf zwölf Ortschaften verteilt, sodass wir so manche Großstadt Probleme hier bei uns nicht haben.

00:11:21: Ich sage manchmal, leben wir hier noch in einer schönen, heilen Welt und sind von verschiedenen Problemen aufgrund unserer Größe auch verschont geblieben.

00:11:31: Das Thema Personalmangel in den Kommunen, eben könnten wir in den letzten Jahren gut begegnen.

00:11:38: Wir haben wie viele Kommunen entsprechend den Generationswechsel zu verzeichnen.

00:11:47: Und wenn viele Kommunen an den Start gehen und sagen, ich brauche jetzt adäquate Fachkräfte, dann ist das schon herberus vor Ort.

00:11:55: Wir haben sehr gute Erfahrungen mit Querinsteigerung gemacht in den verschiedensten Fachämtern, die sich schnell und auch gut orientiert in die Arbeit rein gefuchst haben.

00:12:07: Wir planen auch immer so, dass wir eine gute Übergangszeit haben, dass der vorherige Stelleninhaber noch mit mindestens zwei bis drei Monaten Vorlauf, die Nachfolger auch einarbeiten können, damit wir die Transformation des Wissens dergehenden versuchen, dort ein wenig gut überzuleiten.

00:12:31: Vereinssterben, ja, hier sehen wir insbesondere Probleme in den Altersstrukturen, wobei wir dort auch ein wenig unterscheiden müssen zwischen den Sportvereinen.

00:12:43: Da haben wir unheimlich viel Zulauf.

00:12:46: Der Sportverein in Gommen ist mit über tausend Mitgliedern der zweitstärkste im ganzen Landkreis.

00:12:53: Wir haben aber auch dann wiederum Heimatvereine, die eben sehr unter einem hohen Altersdurchschnitt leiden.

00:13:02: Dementsprechend muss man das ein bisschen differenzieren.

00:13:07: Im Moment sieht es gut aus, unsere Vereine sind sehr, sehr aktiv.

00:13:11: Sie sind eigentlich auch so eine tragende Säule unserer Stadtentwicklung.

00:13:15: Das sehe ich auch als meine Aufgabe an, diese Vereine zu hegen und zu pflegen und zu unterstützen da, wo es geht.

00:13:23: Schulen, wir haben ein gewisses Alleinstellungsmerkmal bei uns in Dörmern, ein sogenanntes Schulzentrum.

00:13:31: Hier sind die Grundschule, die Sekundarschule und das europäisch ausgerichtete Gymnasium eingebettet in einer Sportanlage mit zwei Thornhallen ganz eng beieinander, immer nach dem Motto Kopf zu Beine, Kopf zu Wege.

00:13:47: Das funktioniert sehr gut.

00:13:48: Die arbeiten sehr gut zusammen und natürlich sehen wir auch dort den demografischen Wandel.

00:13:53: Im Moment brechen die Schulen eher zahlenmäßig auseinander.

00:14:01: Das wird sich aber zukünftig ändern, da wir erhebliche Geburtengänge zu verzeichnen haben.

00:14:08: Aber... Natürlich gibt es in den Schulen auch Probleme.

00:14:13: Lehrerversorgung ist ein großes Thema, gerade im Gymnasialbereich.

00:14:18: Aber eben auch, ja, ich sage mal, der Generationswechsel der Kinder ist ebenfalls deutlich zu bemerken, wobei hier eher, wenn man sich mit den Lehrern unterhält, unter Umständen auch das Problem, in dem Eltern liegen könnte, aber das nur vorsichtig angemerkt.

00:14:37: Ja, habe ich schon gehört.

00:14:44: Normalerweise ist man ja, wenn man eine Führungstätigkeit ausübt, sagen wir mal jetzt an der Sparkasse, zum Beispiel dabei der Feuerwehr, ist man spezialisiert auf so ein Bereich, Führung von Menschen vielleicht.

00:14:56: Sie beschäftigen sich jetzt mit unglaublich vielen Dingen.

00:14:59: Da kommt der Heimatverein, hat einen Anliegen, dann muss vielleicht irgendwo eine Straße neu gemacht werden.

00:15:05: Dann braucht die Schule für die Digitalisierung irgendeine Ausstattung, dann kommt als Redistar Sportverein und sagt hier bei uns, die Turnhalle, da müssen wir was machen.

00:15:15: Das heißt, Sie müssen ja so vielseitig aufgestellt werden.

00:15:20: Was würden Sie sagen, ist dann so die... die wichtigste Eigenschaft, den Bürgermeister mitbringen soll, bevor er sich überhaupt mit dem Gedanken trägt zu kandidieren.

00:15:28: Also so von sich heraus vielleicht.

00:15:30: Und was muss man da so entwickeln?

00:15:33: Ja, Bürgermeister ist ein Beruf, den man nicht lernen kann.

00:15:38: Also das bezeichnet sich zwar als sogenannte Hauptverwaltungsbeamter, ist so der Oberfachbegriff.

00:15:45: Aber als Bürgermeister ist man im Samen in seiner Allzuständigkeit, muss nun ein Allrounder sein.

00:15:52: Das geht natürlich nicht.

00:15:55: Dafür hat man seine guten Leute im Team der Verwaltung.

00:16:00: Ich würde die Ansprüche an einen Bürgermeister dahingehend stellen, dass er als erstes bürgernah ist.

00:16:10: Dass er für seine Bürger vor Ort greifbar ist, nicht in einem Elfenbeinturm sitzt und von oben her abgegiert.

00:16:19: Nein, er muss ansprechbar sein.

00:16:23: für die Bevölkerung.

00:16:25: Das heißt, man soll sich auch mal auf der Straße bei Volksfest und Weihnachtsmärkten wie auch immer sehen lassen.

00:16:31: Dann kommt der zweite wichtige Part zuhören.

00:16:34: Man sollte zuhören und auch mal Zwischentöne wahrnehmen, um zu schauen, wo geht denn jetzt die Stimmungslage hin?

00:16:44: Die nächste Thematik ist auch, dass man aufklärt.

00:16:47: Wir leben heute in einer Zeit, wo Nachrichten immer schwer verifizierbar sind, ist das jetzt Fake News, ist das real.

00:16:56: Dann hat man natürlich in solchen Größenklassen wie wir schnell auch mal Gerüchte, ich sage dann immer schatzhaft, am Ortseingang ist ein Ei runtergefallen, am Ortsausgang ist der ganze Elkabin gekippt.

00:17:09: Damit aufzuräumen und zu erklären sich ebenfalls als eine wesentliche Aufgabe, um eben Missverständnisse, aber auch Gerichten vorzubeugen.

00:17:22: Und natürlich muss man auch Visionen haben und abwägen können, wo eine Entwicklung zukünftig hingeht.

00:17:33: Und man muss eines ganz deutlich wissen, man ist hier nicht allein Herrscher.

00:17:38: Es gibt einen Dienst vor Gesetzen, der nennt sich Stadtrat.

00:17:41: Und der Stadtrat ist eben das Oberste Erdborger an.

00:17:45: Und daher ist es ganz wichtig, dass man mit einem Stadtrat arbeitet und nicht gegen ihn, weil das bedeutet dann Stilgestalt.

00:17:56: Sie sind ja aber auch nicht in der Position, dass sie einfach etwas alleine entscheiden können, sondern es geht ja immer durch den Stadtrat.

00:18:03: Das heißt, wenn jetzt ein Thema, ich erinnere mich daran bei uns im Ort, sollte in der Ampel gebaut werden.

00:18:10: Eine sehr sinnvolle Sache, weil wir so einen Engpass hatten, da war immer Verkehrschaos.

00:18:15: Es hat, glaube ich, vor dem Jahr zwanzig Jahre gedauert, bis da eine Ampel stand.

00:18:22: Es ist ja dann auch so eine Art Mediation, Moderation, die wir dann so haben zwischen den unterschiedlichen Parteienteressen.

00:18:29: Wie gehen Sie damit um?

00:18:32: Also das ist eine Herausforderung, nennt sich aber auch Demokratie.

00:18:38: Es gibt hier im Stadtrat keine absoluten Mehrheiten.

00:18:42: Das heißt, wenn aus meiner Regie heraus ein Projekt sich anbahnt, dann muss man im Vorfeld natürlich überzeugen mit Argumenten.

00:18:54: Man muss die einzelnen Fraktionen abholen, einbinden und überzeugen, dass es was Gutes ist für die Stadt.

00:19:02: Natürlich gibt es auch mal kontroverse Diskussionen.

00:19:06: Entscheidungen.

00:19:08: Und da war dieses Jahr recht prägnant bei uns.

00:19:11: Und zwar das ganze Thema erneuerbare Energien treibt ja viele Städtegemeinden im Moment rum und natürlich trifft das also auch unsere Stadt und dahingehend sollte in diesem Jahr, sollten mehrere große Photovoltaik- Freiflächenanlagen sich entwickeln.

00:19:30: Da entbrannte sich natürlich ein politischen Raum, eine heftige Diskussion der Befürworter, der Gegner.

00:19:39: Das mündete dann in sehr kontroversen Entscheidungen, wo ich auch das erste Mal von einem Mittelgebrauch gemacht habe, dass ich in einen Widerspruch gegangen bin gegen einen Stadtratsbeschluss, weil ich da nachteile, erhebliche Nachteile für die Stadt gesehen habe.

00:19:58: Die rechtlichen Möglichkeiten gibt das Kommunal Verfassungsgesetz des Landes Sachsen-Anhalt her.

00:20:03: Das war sehr interessant.

00:20:05: an dem Tag, wo ich mich da zu Durchburgen habe.

00:20:09: Das zu machen, hatte ich Besuch einer Schulklasse.

00:20:14: Ein Schüler fragte mich, was war denn so die schwerste Entscheidung, die sie bisher in ihrer Amtszeit fällen musste?

00:20:20: Muss ich ein bisschen schmunzeln?

00:20:21: Ich habe gesagt, die liegt gerade bei mir auf dem Tisch.

00:20:25: Weil das U-Ponieren gegen den Stadtrat ist jetzt nur nicht unbedingt applaudisch.

00:20:31: Aber wir haben das vernünftig.

00:20:34: geregelt bekommen, wir haben das sachlich ausdiskutiert und jetzt im Dezember sind auch die notwendigen Entscheidungen, zumindest für den einen, für das eine Projekt gefällt, worden, sodass wir dort dann schauen, wie sich das dann zukünftig entwickelt.

00:20:50: Also legen Sie auch immer Wert darauf, dass es so eine Win-Win-Situation bleibt, dass beide Seiten irgendwie gehört, verstanden und an der Lösung dann mitarbeiten können.

00:21:04: Es soll ja ein Miteinander geben und die Entscheidungen, die hier im Stadtrat zu treffen sind, sollten meistens von einer breiten Mehrheit getragen werden.

00:21:15: In den letzten Jahren ist das ein bisschen schwieriger geworden, weil sich die Kräfte im Stadtrat ein bisschen verändert haben.

00:21:23: Aber im Großen und Ganzen haben wir im Stadtrat oder mit dem Stadtrat viele gute sachliche Entscheidungen treffen können zum Wohle der Stadt.

00:21:36: Gibt es irgendwas, was du besonders hervorstellst?

00:21:38: Ich würde sagen, da sind sie stolz darauf, dass das in Gommand funktioniert hat.

00:21:42: Also für mich ist das immer recht wichtig.

00:21:47: Haushaltsbeschlüsse herbeizuführen.

00:21:48: Ich sage immer, der Haushalt ist die Bibel des Jahres, weil in dem Haushaltsplan stehen eine Unmenge an Projekten, die wir mit dem Geld, was wir haben und leider auch dem Geld, was wir nicht haben, versuchen, umzusetzen.

00:22:01: Das hält die Stadt am Leben, das entwickelt die Stadt.

00:22:04: Und diese Diskussionen verlaufen recht konstruktiv.

00:22:11: Und der Stadtrat folgt in der Regel ... auch bei erheblichen Defiziten.

00:22:15: Und das sind die eigentlichen Herausforderungen heutzutage, die Kommunalfinanzen, den Vorschlägen, die wir gemeinsam erarbeitet haben.

00:22:25: Und somit kriegen wir immer recht zügig ohne viel Konflikte ein Haushalt.

00:22:33: Und das seit Jahren.

00:22:35: Wenn jetzt Mitarbeiter aus Kommunalverwaltung zuhören oder sie vielleicht auch mit anderen Bürgermeistern oder Verwaltungsangestellten bei politischen Treffen in Kontakt kommen.

00:22:50: Dann kommt man ja auch, redet man ja wahrscheinlich auch darüber, wie läuft das bei euch?

00:22:54: Was haben wir so für Herausforderungen?

00:22:56: Was ist so die eine Sache, die jede Kommunalverwaltung umsetzen sollte, damit alles andere leichter oder überflüssig wird?

00:23:03: Haben sie da irgendwie so den, sagt man so schön, den goldenen, den heiligen Grail der Kommunalverwaltung?

00:23:13: Meine Politik ist von Ehrlichkeit geprägt, und da sage ich, nein, den Heiligen Grail gibt es da nicht.

00:23:19: Es ist immer eine Wischung.

00:23:20: Wenn man sich mit den Kollegen unterhält, singen alle die gleichen Klagelierer.

00:23:26: Natürlich beschwerft man sich hier rüber, darüber, wie alles von oben nach unten gedrückt wird, die große Bürokratie, viele Versprechungen, und das kommt nichts unten an.

00:23:37: Ja, man kann sich im Jammern ergeben, aber das bringt nichts.

00:23:42: Man braucht, um die Themen zu bearbeiten.

00:23:48: A. Optimismus.

00:23:51: Und vielleicht an der einen oder anderen Stelle auch ein bisschen Mut.

00:23:54: Denn wichtig ist, dass man Entscheidungen trifft und nicht ewig herauszögert.

00:24:02: Und wichtig ist für mich auch immer das Miteinander.

00:24:05: Das Miteinander.

00:24:06: mit denen, die an den Entscheidungen oder mit den Entscheidungen leben müssen.

00:24:13: Sicherlich gibt es auch unangenehme Entscheidungen zu treffen.

00:24:16: Das gehört dazu.

00:24:18: Aber im Großen und Ganzen sollte doch abgewogen werden, wo man mehreren etwas Gutes tut, als nur Einzelnen.

00:24:29: Aber wie gesagt, den eigenen Graal und die eine Sache gibt es nicht.

00:24:33: Es ist eine gute Mischung.

00:24:35: Ich bin der festen Überzeugung, jeder, der in diesem Amte ist, hat sicherlich andere Rahmenbedingungen und müsste für sich seinen eigenen Weg topfinden, wie er mit den verschiedensten Problemlagen übergeht.

00:24:49: Aber Kommunikation höre ich so ein bisschen raus, ist so die Basis, auf der erstmal alles passiert, oder?

00:24:57: Genau.

00:24:57: Kommunikation ist alles.

00:24:59: Wenn man nichts erklärt und nur entscheidet, geht sowas nach hinten rum, wenn man seine Entscheidungen auch vernünftig begründet.

00:25:07: So waren zumindest meine Erfahrungen bisher.

00:25:09: Gab es bei dem einen oder anderen doch einen positiven Aha-Effekt.

00:25:13: Und man könnte dann eben auch schwierigere Entscheidungen mal mitmachen.

00:25:21: Machen Sie uns mal so ein bisschen Lust auf Gommann.

00:25:23: Warum sollte jeder Zuhörer dieses Interviews jetzt im nächsten Jahr mindestens einmal nach Gomman kommen?

00:25:31: Also, der Vorsitzende unseres Sportvereines sagte mal, Gomman ist die schönste Kleinstadt Mitteldeutschlands.

00:25:39: Wir liegen nun so um fünfzehn Kilometer ostelbisch vor der Landeshauptstadt Magdeburg und wir haben nicht umsonst den Spruch, wir sind die Stadt der Seen, Burgen und Schlösser.

00:25:51: Wir haben durch eine damalige Steinbruchindustrie, die dann in den neunzten, die hundertsechziger Jahren stillgelegt wurden, ein umfangreiches Sehengebiet, wo sich sehr, sehr viel Naherwollung ausgebildet hat, wo glasklare Sehen zum Verweilen und zum, ja, auch Baden einladen.

00:26:13: Wir haben... Schlösser und Borgen, die besichtigt werden können, drei Stück an der Zahl, die also auch die Historien unserer Stadt widerspiegeln.

00:26:27: Ansonsten sind wir eigentlich prägestiniert für so einen wunderschönen Rad-Kopfsurlaub gelegen an der Elbe.

00:26:35: Wir sind verbunden mit dem Elberrackweg.

00:26:37: Und wenn man hier und dort mal abbiegt, kann man also auch bis nach Afrika fahren.

00:26:42: Ja, denn wir haben bei uns eine Straußenform.

00:26:45: Also Afrika beginnt vor den Torren Gommers, wo wir also dort auch zahlweiche Besucher begrüßen können.

00:26:56: Und wir sind eben sehr, sehr grün gelegen.

00:26:58: Also wer Lust auf Natur hat, wer auf ein bisschen Ja, auch Stille, Verweilen, an Seen, an unseren Burgen und in den Schlössern hat.

00:27:08: Der ist in Würmern herzlich willkommen.

00:27:11: Erreichbar mit Rad, mit Bahn, mit Auto.

00:27:15: Sind wir also wirklich gut gelegen?

00:27:17: Und wer dann eben mal einen Pfeffer nach Magdeburg machen möchte, ist mit der Bahn in zwanzig Minuten im Stadtzentrum von Magdeburg.

00:27:26: Und Magdeburg als Landeshauptstadt hat natürlich auch sehr, sehr viele Beize.

00:27:31: Es ist ein Muss, auf jeden Fall nach Gomond zu kommen und unsere Region hier kennenzulernen.

00:27:36: Sehr schön.

00:27:36: Ich war früher in Magdeburg und auf der Autobahn habe ich immer gesehen.

00:27:39: Sachsen-Anhalt, Land der Frühaufsteher, hat mich damals schon beeindruckt.

00:27:46: Das war ein absolut cooler Spruch, den Sie damals als Morddruck für unser Bundesland, Herr Haus, kristallisiert haben, kam aus irgendeiner Studie diesmal, diesmal irgendwie bundesweit gab, dass dann eben die Sachsen-Anhalter deutlich früher aufgestanden sind und ich fand den Spruch wesentlich cooler als den jetzigen so ein bisschen in Richtung Bauhaus gehenden Spruch modern denken.

00:28:14: Ja, mit dem früher aufsteher blieb nachhaltiger.

00:28:17: Ja, hab sogar ich mich dran erinnert, genau.

00:28:20: Ja, genau.

00:28:21: Genau.

00:28:22: Ja, Herr Hühner-Bein, Sie haben so ein bisschen erzählt, die Stadt liegt Ihnen am Herzen.

00:28:25: Wo sehen Sie denn Gommann in zwei Hundert Jahren?

00:28:27: Ich weiß, Politiker denken oft nur für ihre eigene Legislaturperiode, scheint bei Ihnen nicht so zu sein, weil Sie jetzt schon seit vierzehn Jahren dabei sind und nicht nur sich nochmal haben wählen lassen, um Ihre Pension zu sichern, sondern auch weiter an die Zukunft der Stadt denken.

00:28:43: Gommann in zwei Hundert Jahren.

00:28:45: Was ist so Ihre Idee?

00:28:49: Wenn man pessimistisch denken will, was ich nicht tue und ein paar statistischen Zahlen glaubt, werden hier hier irgendwann Wüstung.

00:29:00: Das heißt, die Bevölkerungsentwicklung in Sachsen-Anhalt und das natürlich auch untergebrochen auf die Städte und Gemeinden des Landes sind da sehr, sehr pessimistisch, sodass wir also von unseren jetzt zehn und ein halb tausend Einwohnern vielleicht in zwei Hundert Jahren bloßen auf fünf Hundert sind.

00:29:17: Das ist also der pessimistische.

00:29:19: Gedanke, die mich nicht fröhnen.

00:29:22: Ich bin der typischen Berufsoptimist.

00:29:25: und was hatte man zur politischen Wende immer gesagt, wir sehen die blühenden Landschaften.

00:29:31: Ich glaube, wir sind immer noch mit unserem Standort vor den Toren der Landeshauptstadt mit der natürlichen Einbettung ein attraktiver Wohn- und Lebensort.

00:29:44: Wir werden keine Sprunginvestitionen hier erleben, wo sich riesen Aktiengesellschaft ansiedeln und hunderttausend Menschen hier herziehen.

00:29:56: Ja, das träumen wir.

00:29:58: Vielleicht werden Träume auch mal wahr.

00:30:00: Aber ich gehe davon auch aus, dass es die Stadt Gommern auch in zweihundert Jahren noch geben wird.

00:30:06: Sicherlich mit veränderten Rahmenbedingungen.

00:30:09: Wer weiß, vielleicht gibt es dann keine Verbrenner mehr, sondern ihr fliegt alle auf, weiß ich nicht, drohen durch die Gegend, die ökologisch sauber sind.

00:30:21: Keine Ahnung.

00:30:21: Aber ich bin fest davon überzeugt, Gommund ist bereits tausend artensiebzig Jahre alt.

00:30:29: Wir haben also tausend artensiebzig Jahre überlebt.

00:30:31: Also werden wir auch noch mindestens zwei Hundert Jahre überleben und werden uns an die geänderten Rahmenbedingungen anpassen.

00:30:39: Wir werden Neues entwickeln, Bestehendes erhalten und hoffen, dass die Bevölkerung und auch viele Ehrenamtliche diese Aufgaben mittragen, mitwirken einer Alleinschaft das nicht.

00:31:00: mit Bob den Baumeister gesprochen, ja, wir schaffen das.

00:31:04: Prima.

00:31:05: Rühnerbein, vielen Dank für dieses Interview und für die Einblicke und das Lustmachen auf Gommann.

00:31:10: Ich werde mit meiner Vorsprache, dass wir nächstes Jahr auf jeden Fall mal vorbeikommen.

00:31:13: Schön, dass es Sie gibt.

00:31:14: Und als Podcast-Interview-Gust haben Sie das letzte Wort.

00:31:15: Ja.

00:31:15: Ich verbreite, wir stehen jetzt vom Jahreswechsel, verbreite für das Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr

00:31:20: im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr.

00:31:34: Wir regen uns zu viel auf.

00:31:35: Wir sollten uns vielleicht einfach mal darauf besinnen, wie gut es uns doch hier geht.

00:31:40: Vielleicht dem einen ein bisschen besser, vielleicht dem anderen nicht ganz so gut, aber im Großen und Ganzen verglichen mit vielen anderen Teilen der Welt geht es uns gut und wir sollten einfach mal mehr uns über das Heuen, was wir haben, als über das Meckern, was wir vielleicht nicht haben.

00:31:55: In diesem Sinne mache ich auch Lust auf Gommern.

00:31:58: Kommen Sie uns besuchen.

00:31:59: Wir sind für Sie da.

00:32:03: Auf einem Video sehen.

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