Interview mit Jörg Kundrath

Shownotes

Jörg und ich haben uns über LinkedIn kennengelernt. Als Jörg von den Mindset Movers erzählte, war die Neugier geweckt und ich habe ihn zu einem Interview in meinem Podcast eingeladen.

Was er dann im Interview über sich und seine berufliche Vergangenheit erzählt hat, ist beeindruckend und inspirierend zugleich.

Mehr zu den Mindset Movers findest du hier:

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00:00:00: viel selbstverantwortlich durchs Leben gehen und so weit und so fort.

00:00:04: Und ich wünsche mir einfach, dass unsere Kinder auch in Kindergarten und Schule schon mitkriegen, okay, wie betreibe ich selbst für Sorge?

00:00:13: Wo geht's eigentlich im Leben?

00:00:15: Wie entdecke ich und kultiviere ich meine Talente?

00:00:18: Also solche Dinge, Let's End.

00:00:19: Herzlich willkommen bei Von Menschen Lernen, dem Podcast, der neugierig macht auf das, was uns wirklich weiterbringt.

00:00:28: die Geschichten, Erfahrungen und Einsichten anderer.

00:00:32: Hier trifft Gastgeber Sven Frank auf Menschen, die etwas zu erzählen haben.

00:00:37: Experten aus unterschiedlichsten Disziplinen, inspirierende Persönlichkeiten mit ungewöhnlichen Lebenswegen oder Menschen, die durch besondere Erfahrungen geprägt sind.

00:00:48: Ob Wissenschaft, Kunst, Unternehmertum oder ganz persönliche Lebenslektionen von Menschen lernen, lädt dazu ein, inspiriert, berührt und zum Nachdenken angeregt zu werden.

00:01:00: Und jetzt viel Freude mit der heutigen Folge.

00:01:24: Ja, herzlich willkommen zur heutigen Podcastfolge.

00:01:27: Mein heutiger Interviewgast ist Jörg Kundrat von den Mindset Movers und wir sind in Biberach.

00:01:34: Hallo Jörg, schön, dass es geklappt hat.

00:01:36: Heiß wenn.

00:01:37: Herzlichen Dank für die Einladung.

00:01:38: Ich freue mich auch sehr, dass es geklappt hat.

00:01:40: Schön.

00:01:41: Ja, es ist spannend, wie man sich über LinkedIn manchmal so vernetzt.

00:01:44: Du hast ein Podcast, ich habe ein Podcast, dann haben wir gesagt, dann steht doch dein Podcast und deine Arbeit einfach mal im Podcast vor.

00:01:51: Und so kam das Gespräch auch sehr kurzfristig, wie ich finde, zustande.

00:01:56: Ja, fand ich auch.

00:01:57: Dann macht es natürlich einfach, wenn man das online machen kann, so ein Interview und das macht es dann doch oftmals viel leichter in den Alltag unterzukriegen.

00:02:08: Freut mich.

00:02:09: Bevor wir zu dir kommen, eine persönliche Frage, weil es mich interessiert und wir schon Ende September haben, hat Biberrach einen schönen Weihnachtsmarkt, den man sich angucken sollte?

00:02:18: Ja, finde ich schon.

00:02:19: Also wir haben eine schöne Altstadt hier in Biberrach und einen sehr liebevollen Christkindlmarkt.

00:02:28: oder wie heißt es?

00:02:28: Weihnachtsmarkt, ich weiß gar nicht.

00:02:30: Der fängt immer in den November an und hört dann auch irgendwie Mitte Dezember dann auf, aber lohnt sich auf jeden Fall.

00:02:37: Okay, prima.

00:02:38: Ich bin nämlich immer auf der Suche nach schönen Locations, die man noch nicht kennt.

00:02:42: Also gibt es viele kleine versteckte Weihnachtsmärkte, auch Esslingen zum Beispiel, weil schon ist ja glaube ich gar nicht soweit weg von dir, oder Esslingen?

00:02:51: Ne, ne Stunde, fünfzehn Minuten, fünfzehn, genau.

00:02:55: Ist ja quasi gar nix.

00:02:57: Nee.

00:02:58: Funktioniert.

00:02:59: Genau.

00:03:00: Schön.

00:03:00: Erzähl mal.

00:03:02: Wer bist du, was machst du und wie bist du zu dem gekommen?

00:03:05: Zu den Mein-Z-Movers.

00:03:07: Wie ist deine Geschichte, Jörg?

00:03:09: Da muss ich ein bisschen ausholen.

00:03:10: Also ich bin erst mal zu den Rahmendaten, also was mich als Mensch hausmacht.

00:03:14: Ich bin zweiundvierzig, bin glücklich verheiratet.

00:03:16: Meine Frau und ich haben uns schon zu Schulzeiten kennengelernt und gehen ... Wir haben vier, vier Jahre gemeinsam durchs Leben.

00:03:22: Wir haben drei fantastische Kinder am Alter von elf, neun und sechs.

00:03:26: Und der Kinder noch ein paar Tiere hier daheim.

00:03:30: Und ja, was macht mich aus?

00:03:33: Also ich würde mir, also ins Kurzbeschreibung, ich bin Familienmensch, ich bin Unternehmer.

00:03:37: Und ich begleite eigentlich Unternehmer und Führungskräfte bei ihren Herausforderungen im Umgang mit anderen Menschen, also klassische Solidarship-Themen.

00:03:47: Aber wie bin ich dazu gekommen?

00:03:49: Ich habe das nicht immer gemacht.

00:03:50: Also ich habe einen ganz anderen Werdegang.

00:03:54: Also ich habe BWL studiert in Passau.

00:03:57: Schöne Zeit.

00:03:58: Und ich wollte schon damals was Eigenes machen und unternehmerisch tätig werden.

00:04:02: Aber damals noch nicht so die Zünden, die Idee gehabt.

00:04:05: Was es denn werden soll?

00:04:06: Und habe ich gedacht, okay, ich gehe irgendwo hin, wo ich ganz viel lernen kann, in kürzester Zeit.

00:04:11: Und mich hat das Thema Online-Handel oder e-Commerce interessiert und bin damals dann zu Amazon, nach München in den Hauptsitz, habe den strategischen Einkauf unterstützt.

00:04:20: Und während der Zeit habe ich verstanden, wie Online-Handel funktioniert.

00:04:25: Und damals kam das erste iPad raus, mein guter Freund oder mein bester Freund und ich.

00:04:31: gemerkt, okay, auf Amazon gibt es noch nicht so die passenden Hüllen dafür.

00:04:35: Vielleicht ist das die Chance, auf die wir gewartet haben und lange Rede, kurze Sinn.

00:04:39: Wir haben das aufgebaut.

00:04:40: Das war, ja, das war, ja, das war, ja, das war, ja, das war, ja, das war, ja, das war, ja, das war, ja, das war, ja, das war, ja, das war, ja, das war, ja, das war, ja, das war, ja, das war, ja, das war, ja, das war, ja, das war, ja, das war, ja, das war, ja, das war, ja, das war, ja, das war, ja, das war, ja, das war, ja, das war, ja, das war, ja, das war, ja, das war, ja, das war, ja, das war, ja, das war, ja, das war, ja, das war, ja, das war, ja, das war, Ja, wir waren dann immer so in Deutschland immer so, ich sag mal, so die Poster Boys.

00:05:03: Wir wurden auf Messen gezogen, ich war im OMR-Podcast und so, kennt vielleicht den der ein oder andere.

00:05:09: und weil es eben so neu war und wir waren die allerersten, die das gemacht haben.

00:05:14: Und das lief richtig gut, war erfolgreich.

00:05:18: Aber im Jahr zwei Jahrzehnte hat mein Leben so eine andere Tiefe bekommen.

00:05:21: Da kam eben meine erste Tochter auf die Welt.

00:05:24: Im Februar, zwei Jahrzehnte und drei Wochen danach bin ich an Krebs erkrankt.

00:05:29: Und die Kombination daraus hat bei mir dazu geführt, dass ich mir andere Fragen übers Leben gestellt habe.

00:05:35: Vor allem die Frage, wie schaffe ich es eigentlich, unternehmerisch weiterzuwachsen.

00:05:39: Gleichzeitig aber stabile und wunderschöne Beziehungen zu meinen Liebsten aufzubauen und zu halten.

00:05:45: Und gleichzeitig aber, wie schaffe ich es körperlich und mental so fit zu sein, dass ich die beiden ersten Ziele erreichen kann.

00:05:54: Ich habe auch seit dem Jahr seit dem Jahr seit dem Jahr seit dem Jahr seit dem Jahr seit dem Jahr seit dem Jahr seit dem Jahr seit dem Jahr seit dem Jahr seit dem Jahr seit dem Jahr.

00:06:17: Da fehlt mir so ein bisschen mein tieferes Warum.

00:06:20: Und ich habe damals festgestellt, ich habe total Lust, mit Menschen zu arbeiten und mit Organisationen.

00:06:25: Das sind einfach schon ganz natürlich Menschen auf mich zugekommen, Unternehmer.

00:06:29: Und da hat dazu geführt, dass ich es in Kauai verkauft habe und mit einem anderen sehr, sehr guten Freund ein Mindset-Munus gegründet habe.

00:06:36: Und jetzt begleiten wir eben Organisationen und Menschen dabei, einfach auch stabile Beziehungen in der Organisation zu haben, die einfach großartige Ergebnisse ermöglicht machen, die darauf einzahlen, dass man einfach produktiv und gut miteinander zusammenarbeitet.

00:06:54: So, jetzt habe ich mich ausgeholt.

00:06:55: Ich hoffe, du verzeihst mir, aber du gesagtest, okay, wer bin ich eigentlich?

00:06:59: Oder wie bin ich zu dem gekommen, wo ich heute stehe?

00:07:02: Und dachte ich, okay, hole ich ein bisschen auf.

00:07:05: Ja, das ist superjagd.

00:07:06: Ich meine, der Podcast ist dafür da, um sich vorzustellen.

00:07:09: Wenn ich mich reden möchte, dann fühle ich selbst Gespräche oder höre mir eine Nose von mir an.

00:07:14: Jetzt hast du das so... so in einem, ich sag mal, in einem Satz gesagt, als würde es mir sagen, er hat meine Frau Blumen geschenkt, du bist dann krebserkrankt und deine Tochter kam zeitgleich auf die Welt.

00:07:26: Das sind jetzt zwei hochemotionale Momente.

00:07:30: Und ich möchte gar nicht da so ins Detail gehen, sondern mich interessiert vielmehr, wie hast du es geschafft, mental da die Kurve zu kriegen, dass du dich weder hast runterziehen lassen?

00:07:44: Oder vielleicht hast du das auch für eine Zeit und hast dann von deiner Familie halt bekommen, bzw.

00:07:49: wie hast du den Fokus in Richtung, ich ändere jetzt was und ich finde heraus, was ich ändern muss bekommen.

00:07:58: Ja, ich hatte damals, ich hatte gar nicht so den Anspruch irgendwie, was so krass zu verändern.

00:08:03: Also ich war jetzt nie ein Workaholic oder jemand so der Unternehmer, der hundert Stunden gearbeitet hat oder so.

00:08:09: Ich habe das alles eigentlich gut immer schon vorher hingekriegt und es gab jetzt nichts irgendwie, wo ich sagen muss, okay, ich muss jetzt total was verändern.

00:08:16: Das war eher so eine Neugier.

00:08:19: da nochmal einen Schwerpunkt zu legen.

00:08:22: Ich habe ja gesagt, ich bin seit dem Jahr ein paar chronische Erkrankungen und so.

00:08:26: Also mit achtzehn.

00:08:27: Also eigentlich war damals eine Blüte des Lebens, das sage ich mal, einfach alles raus.

00:08:31: und damals ist ein guter Freund von mir an Leukämie erkrankt und dachte ich, okay, komm, machst auch mal was, bin ich zum Blutspenden gegangen.

00:08:38: und da kamen zwei Wochen später der Brief, deine Lebewährte sehen echt nicht gut aus, schau mal hin.

00:08:42: Und da ging so meine gesundheitliche Reise los.

00:08:45: Ich würde mal sagen, ich hatte damals das ganz große Glück, dass ich für meine Erkrankungen einen fantastischen Arzt kennengelernt habe.

00:08:53: Nicht nur fachlicher Natur, sondern auch menschlicher Natur.

00:08:59: Und ich habe ihn damals gesagt, okay, pass mal auf.

00:09:01: Was kann ich machen, um meine chronische Erkrankung positiv zu begleiten?

00:09:09: Und er hat gesagt, zwei Punkte.

00:09:10: Das erste ist, nie wieder Alkohol trinken.

00:09:12: Okay, hacken dran.

00:09:13: Versteh ich, Lebererkrankung ist das einfach nicht so cool.

00:09:16: Und zweites, um im Leben immer mal wieder fünf Grad sein zu lassen.

00:09:21: Und ja, das ist jetzt so ein, vielleicht so ein Kalenderspruch oder so.

00:09:25: Aber für mich war das so, war vielleicht so ein bisschen Motto im Leben, also zu zuschauen.

00:09:32: Also das hat für mich so viel mehr bedeutet.

00:09:34: Einfach, was ist eigentlich wirklich wichtig im Leben?

00:09:37: Und worum geht's eigentlich im Leben?

00:09:39: Und was ist wichtig?

00:09:41: Und ich hab damals gemerkt, ich hab da einfach so eine positive, optimistische Grundhaltung entwickelt.

00:09:47: Und ich glaube, das hat mir total geholfen jetzt bei der chronischen Erkrankung, aber auch dann mit der Krebserkrankung.

00:09:53: Einfach positiv drauf zu blicken.

00:09:56: Und meine Trainerin hat mal zu mir gesagt, alles im Leben ist ein Geschenk, nur manchmal ist das Scheiße verpackt.

00:10:03: Und so war damals die chronische Erkrankung, das und aber auch die Krebserkrankung.

00:10:08: auf eine skurrile Art und Weise ein Geschenk, wo ich aber ganz viel draus ziehen konnte.

00:10:13: Und ich glaube, letztendlich die chronischen Erkrankungen haben mich dann auf die Extremsituation damals, so ein Stück weit vorbereitet, wo ich dachte, okay, mit einer optimistischen, positiven Grundeinstellung ist es viel leichter zu lösen, wie wenn ich jetzt den Kopf in den Sand stecke.

00:10:32: Ja, es ist ja oft so, dass man erst in Form an Tumor bekommt, irgendwelche anderen Erkrankungen hat, die man ignoriert oder vielleicht gerade noch so hindimmt.

00:10:42: Und dann muss der Körper halt irgendwann ein bisschen deutlich über Sprache sprechen.

00:10:46: Genauso ist es.

00:10:47: Ich frage mich bis heute, warum in den Krebserkrankungen die Krebserkrankungen letztendlich so da ist in meinem Leben, weil wie gesagt, ich hatte damals, ich habe jetzt nicht unter Stress gelitten oder sonst irgendwas, aber irgendwas scheint da... da gewesen zu sein, was das hat dann ausbrechen lassen.

00:11:05: Wie wurde das festgestellt, auch wieder zufällig über einen Arztbesuch oder über eine Blutspende?

00:11:13: Auch da, ich würde sagen, Glück im Unglück.

00:11:15: Also wie gesagt, meine Tochter kam auf die Welt und es war echt eine maximal herausfordernde Situation, weil es ist auch mit der Geburt und dem Nachgang der Geburt.

00:11:22: noch ein paar Themen gab, auch für meine Frau.

00:11:25: Und ich habe wirklich einfach nur einen Knuppel, also es war nur ein Hodenkrebs, am Hoden festgestellt.

00:11:33: Und er hat gar nicht weh getan, da war nichts.

00:11:35: Und ich dachte mir, er wird schon wieder weggehen.

00:11:37: Aber ne Woche später war er immer noch da.

00:11:39: Ja, dann dachte ich, gut, keine Ahnung, gehst halt mal zum Urologen und lässt dir irgendwie ne Salbe verschreiben oder der soll halt mal trübe gucken.

00:11:45: Also ich hatte das überhaupt nicht... damit gerechnet, dass es was, was, was Dramatisches sein könnte.

00:11:53: Und dann bin ich aber auch sehr penetrant.

00:11:55: Also ich hab dann echt paar Urologen anrufen müssen, bis ich überhaupt einen Termin gekriegt hab.

00:11:58: Weil da war meistens so, ja, wir sind voll in halben Jahrgangs kommen.

00:12:02: Und sowas ist dann für mich nicht akzeptabel.

00:12:04: Und dann, dann guck ich auch, in welchen Städten gibt's dann irgendein Urologen, da bin ich kurzfristig, dann hat einer abgesagt, konnte ich reinkommen.

00:12:11: Und der hat gesagt, ja, das Tumor, wo wird's hin, Uniklinik oder Bundeswehrkrankenhaus.

00:12:16: Und zwar jetzt.

00:12:17: Und da hatte ich dann einfach auch Glück, dass ich das auch relativ frühzeitig selber erkennen konnte.

00:12:23: Also hier der Aufruf an alle Männer da draußen.

00:12:28: Man tastet euch ab und eure Frauen, alle Frauen da draußen, wenn ihr Männer habt.

00:12:35: nimmt das alles nicht auf die Leiche.

00:12:36: stolter ist ja auch so bei dem Thema.

00:12:39: ich meine für Frauen ist es total selbstverständlich zur Vorsorge zu gehen und solche sich solchen Themen anzunehmen.

00:12:44: und wir Männer meinen manchmal okay uns kann nichts passieren wir sind so quasi die Helden und brauchen da nichts.

00:12:51: aber nee darüber kann man auch reden und darüber kann man auch mal hinschauen.

00:12:54: also

00:12:57: Wir müssen in der Kube eines Helikopters hängt, ins Büro reinfliegen.

00:13:01: Da haben wir keine Zeit, uns von irgendwelchen fremden Männern am Skrotum rumfummeln lassen.

00:13:06: Wo

00:13:06: ist es genau?

00:13:07: Nein, das ist eine wichtige Botschaft einfach, weil klar, man hat ständig irgendwelche körperlichen Symptome.

00:13:17: Wenn man jetzt wegen jedem... Schmerz in der Schulter oder wegen jedem Zwicken im Rücken oder wegen jedem Knobbel, den man irgendwo im Körper finde, gleich panisch wird oder bei Cedric Petimal sagt, du bist ein Arzt und du sagst mir jetzt, was mir fehlt, dann wird man wahnsinnig.

00:13:35: Aber es gibt eben tatsächlich Momente, in denen man, glaube ich, auch spürt.

00:13:41: Das ist jetzt etwas, das gehört da einfach nicht hin, das Kampf ist auch von alleine, aber das geht vielleicht nicht mehr alleine weg.

00:13:47: Ja, genau.

00:13:49: Ja, sehe ich genauso, sehe ich genauso.

00:13:52: Vor allem solche Sachen, oftmals so die leisen Sachen sind ja auch oftmals so die bisschen defiesen.

00:13:59: Also war ja, ich hatte ja null Schmerzen, also ich hätte damit total lang leben können und ich bin niemand, der schnell zum Arzt geht.

00:14:07: Ich bin aufgrund meiner Vorgeschichte natürlich sehr, sehr, sehr, sehr gut kontrolliert, durchgecheckt.

00:14:15: Aber trotzdem gibt es da ein paar Dinge, wo man dann einfach nicht auf die leichte Schulter nehmen sollte.

00:14:20: Und so Vorsorge ist ja besser, als wenn man dann zu spät dran

00:14:26: ist.

00:14:28: Ja, genau.

00:14:28: Und ich denke, wenn du auch Erfahrung mit deinem Körper hast, mit chronischen Erkrankungen, hast du natürlich auch ein anderes Gefühl dafür, wie ernst du das jetzt eben nehmen kannst.

00:14:38: Ja, bei den Bogen zu Amazon.

00:14:41: Ja.

00:14:41: Es gibt viele Bücher über Gesundheit und gesunde Ernährung und all das.

00:14:45: Du hast dich für Tablethüllen entschieden.

00:14:50: Und wenn du jetzt sagst, du hast da einen riesen Firmenimperium aufgebaut, damals so international, dann möchten jetzt natürlich die ganzen Unternehmer, die irgendwas auf Amazon oder irgendwo online was verticken, gerne wissen, was war so dir.

00:15:06: eine Sache, die du gemacht hast.

00:15:08: Also was würdest du sagen ist, wenn man online Sachen verkaufen möchte, die eine Sache, die vieles überflüssig oder leichter macht?

00:15:18: Ich versuch das mal jetzt in die aktuelle Zeit zu bringen.

00:15:25: Weil heute ist jetzt ganz anders als damals, was wir gestartet sind.

00:15:31: Also ganz andere Voraussetzungen.

00:15:32: der Marktplatz funktioniert anders.

00:15:35: Ich glaube, ein Verständnis dafür zu haben, also wenn ich online verkaufe, dann ist das Produkt eigentlich zweitrangig.

00:15:44: Dann bin ich eigentlich in einem Marketing- und Vertriebsagentur oder Unternehmen letztendlich.

00:15:50: Also meine Kompetenz liegt dann eigentlich und die Wertschöpfung liegt eigentlich im Marketing- und Vertrieb und viel viel weniger im Produkt.

00:15:58: Also ich habe damals Wir haben uns unfassbar viel Gedanken über das Produkt gemacht und wir hatten echt ein richtig, richtig gutes Produkt.

00:16:06: Und das war damals noch Neuzeit und wir waren wirklich nah an den Kunden dran und Super-Kunden-Service, alles.

00:16:11: Aber auch in den Jahren habe ich verstanden und vor allem jetzt umgemünzt auf im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Dann ist es halt online gar nicht so transparent, so wirklich sichtbar und greifbar für die für den Kunden oder für die Menschen.

00:16:32: Weil es gibt eigentlich immer noch ähnliche Produkte, es sei nicht wirklich eine Innovation, was ein Einmalig ist.

00:16:38: Aber gerade auf Amazon ist halt einfach eine Riesenvergleichbarkeit.

00:16:41: Und da ist mit deinem USP oder was da alles dransteckt, ist eigentlich völlig egal.

00:16:46: Es geht wirklich darum, wie gut schaffst du es deinem Produkt ins Schaufenster zu stellen.

00:16:51: Schaffst du das günstig und gut und glasse?

00:16:55: Weil da darum geht es letztendlich.

00:16:58: Und das Produkt muss natürlich gut sein, dass du gute Bewertungen bekommst, aber das ist nachgelagert.

00:17:04: Erstmal muss es schaffen, dass das überhaupt sichtbar ist und kaufbar für die Kunden.

00:17:08: Okay.

00:17:09: Das heißt, dieses Fast-Food-Prinzip, kein Mensch braucht Fast-Food, aber die Fast-Food-Ketten, die florierend expandieren, Und verdienen mittlerweile ihr Hauptankommen, die mobilen.

00:17:22: Ja, oder auch Red Bull ist ein gutes Beispiel.

00:17:26: Das ist einfach kein erstklassiges Produkt in meinem Welt.

00:17:29: oder kann man sehen, wie man will.

00:17:31: Aber Red Bull ist halt letztendlich ein Marketingunternehmen.

00:17:35: Da geht es nicht um das Produkt, weil es gibt ganz andere Energy-Tanks, die sicherlich auch gut schmecken oder sich gut mixen lassen und so weiter.

00:17:43: einfach verständnis was bin ich eigentlich ein produkt?

00:17:45: und also was was?

00:17:46: was sind wir eigentlich?

00:17:47: sind willien unternehmen vielleicht mcdonalds oder ja ein vertriebsunternehmen?

00:17:53: und und amazon an sich versteht sich ja auch nicht als online händler.

00:17:57: also ich damals in der ersten woche wurde mir gesagt wenn du denkst du bist ein online händler dann legst du falsch was ein tech unternehmen.

00:18:05: Und online ist einfach nur eine Sache, die wir machen und die wir zukünftig über die Jahrzehnte hinaus machen wollen, aber wir sind Tech-Unternehmen.

00:18:12: Und so verstehen wir uns.

00:18:15: Und das ist einfach so das Mindset, was, glaube ich, total hilft, online und auch erfolgreich zu sein, sich auch als Vertriebs- und Marketingunternehmen zu verstehen.

00:18:29: Jetzt hast du das Stichwort schon gesagt, Mindset.

00:18:32: Die neue Firma heißt Mindset Mover und ihr habt auf eurer Website stehen.

00:18:37: Unsere Mission ist bis zum Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im.

00:18:59: Das heißt, zehn Millionen Menschen sind, wenn ich das richtig weiß, jeder Achte ungefähr.

00:19:04: Und wenn man davon ausgeht, dass bei diesen, was, neunzig Millionen Menschen, die in Deutschland leben, eben auch sehr viele Kinder dabei sind, die möglicherweise noch nicht in eure Zielgruppe kommen und immer mehr im Altenheim rum sitzen, die dann nicht mehr zu einer Zielgruppe gehören, kann man sagen, jeder Dritte vielleicht, der Kunde von euch werden wird bis zwei Tausend Dreißig.

00:19:27: Also in fünf Jahren.

00:19:29: Ja und zu der Vision noch noch eine Einschränkung.

00:19:32: Wir haben damals gesagt nicht, dass die Menschen unsere Kunden werden sollen, sondern dass die mit mit so einer positiven Philosophie in Berührung gekommen sollen und für sich ins Leben gelassen haben.

00:19:44: Was meinen wir damit?

00:19:44: Also ich habe ja gesagt, ich habe drei Kinder und letztlich, also ich habe ja auch eingangs gesagt, ich habe mich viel mit mir beschäftigt und so weiter.

00:19:58: viel selbstverantwortlich durchs Leben gehen und so weit und so fort.

00:20:02: Und ich wünsche mir einfach, dass unsere Kinder ... auch in Kindergarten und Schule schon mitkriegen, okay, wie betreibe ich selbst für Sorge?

00:20:11: Worum geht es eigentlich im Leben?

00:20:13: Wie entdecke ich und kultiviere ich meine Talente?

00:20:16: Also solche Dinge letztendlich.

00:20:17: Und das ist einfach auch so ein Stück weit positiv für Philosophien.

00:20:21: Und wir haben nicht den Anspruch, dass wir alle Leute erreichen müssen.

00:20:24: Ich denke, wir verstehen uns eher so ein Teil einer Bewegung, was so passiert, also dass Menschen da mehr darüber nachdenken.

00:20:35: Wie machen wir das ganz konkret?

00:20:37: Also Arne hat auch schon mehrere Unternehmen gegründet und verkauft.

00:20:40: Wir haben so einen unternehmerischen Ansatz und wir sagen, okay, unsere Zugang zu den Menschen, also wir haben einen guten Zugang zu Unternehmern und Führungskräften.

00:20:50: Also weil wir da einfach die gleiche Sprache sprechen und wir glauben, dass Unternehmer und Führungskräfte einen ganz großen Hebel haben, dazu beizutragen in der Vision, wenn wir jetzt mit Unternehmen arbeiten oder mit Führungskräften.

00:21:07: Und da geht es ganz viel auch um das Thema Selbstführung.

00:21:10: Also wenn ich einen schwierigen Mitarbeiter habe in meinem Team, dann hat das irgendwas mit mir als Führungskraft auch zu tun.

00:21:17: Und wenn wir mit denen arbeiten... und da eine Veränderung oder ein anderes Bewusstsein oder einen Perspektivwechsel auch auch ermöglichen können, dann kaskatiert das ja halt auch rein, also in die Firma rein, zu den Menschen rein, in die Familie rein, oftmals den Unternehmer haben, gewisse Standing im privaten Umfeld, ja, dann kaskatiert das vielleicht einfach so rein und wir sehen das dann eher als Wellenbewegung.

00:21:44: und deswegen sagen wir, okay, arbeiten wir total gerne mit Unternehmen und Führungskräften zusammen.

00:21:49: Und wenn jetzt, sagen wir mal, ein Unternehmen auf dich zukommt und sagt, ich hab jetzt den Podcast gehört, ich hätte gern da mal so eine Eingebung, eine Idee, einen Onboarding-Call, keine Ahnung, wie man das nennen könnte, ein Erstgespräch, ein Treffen, Online-Café, was auch immer, gibt da ja viele Bezeichnungen für.

00:22:13: Wie läuft das dann bei euch ab?

00:22:14: Genau, also ich würde immer die Menschen, also ich weiß nicht, ob das der Geschäftsführer ist oder hätte auf der H.A.

00:22:20: fragen, okay, worum geht es dir eigentlich?

00:22:22: Was hast du gerade in eurer Organisation, was du nicht mehr haben möchtest oder was wünschst du dir?

00:22:29: Also ganz oft, ganz häufig kommen so Themen wie unsere Führungskräfte, so ein Mangel an Konfliktoffenheit in der Organisation.

00:22:40: Also wir haben so eine Harmonie, die da ist, aber wir wünschen uns eigentlich, dass das mehr Dinge auf den Tisch kommen, um, um, dass die offen angesprochen werden können, dass, dass man damit arbeiten können, wie, wie erreichen wir das?

00:22:50: Oder ja, unsere Mitarbeiter sollen mehr Eigenverantwortung übernehmen, wie, wie erreichen wir das?

00:22:55: Also das sind wirklich so ganz klassische Führungsthemen, ja.

00:23:00: Und was uns da unterscheidet, also, und, und dann, also das frage ich erst mal ab, einfach was, was, was, was ist... Was sucht ihr?

00:23:07: Was braucht ihr?

00:23:07: Und dann gucken wir, ob wir da der richtige Partner sind und machen dann letztendlich ein Angebot.

00:23:12: Was uns da ein bisschen unterscheidet, vielleicht von vielen anderen Anbietern gibt ja auch mehrere, ich sag mal Leadership Trainer oder Unternehmen, ist, also wir arbeiten viel weniger auf der Methoden-Ebene, sondern viel mehr auf der Haltungsebene.

00:23:26: Was meine ich damit?

00:23:27: Ganz klassisches Beispiel.

00:23:29: Wenn eine Führungskraft sagt, okay, die Herausforderung ist, Ja, ich will eigentlich gut delegieren und ich nehme mir das vor, aber am Ende des Tages liegt immer wieder alles auf meinem Schreibtisch und ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll.

00:23:45: Auf der Methode Ebene kannst du dir anschauen, was das ich auf Google oder über Trainings, wie delegiere ich wirksam und effizient.

00:23:52: Okay, oftmals löst das das Problem nicht, weil was das Problem, was eigentlich zur Grunde liegt ist, eher die Frage, warum erlaubt sich die Führungskraft nicht wirksam zu delegieren.

00:24:03: Und da kommen dann ganz andere Dinge raus, wie, was er sich die Führungskraft liebt, das Feuer zu löschen oder liebt es, wenn sie um Hilfe gefragt wird.

00:24:14: Oder die Führungskraft will immer mal wieder ihre Kompetenz unterbebeistellen oder, oder, oder.

00:24:18: Also das sind irgendwelche Dinge oder Überzeugungen, die da unter der Wasseroberfläche sind, die da verhindern letztendlich, dass die Führungskraft vielleicht auch wirksam delegieren kann.

00:24:29: Und das ist genauso auch bei den großen Themen wie Feedback-Kultur oder Konfliktoffenheit oder so.

00:24:34: Es ist immer die Frage, okay, du kannst das auf dem Methoden-Ebene ansetzen.

00:24:38: Aber viel spannender ist die Frage, warum haben wir das nicht?

00:24:42: Was wirkt da eigentlich in der Organisation, dass wir das gerade nicht haben?

00:24:47: Du kennst die sieben Prinzipien des Erfolgs, dieses Buch.

00:24:52: Von Steven Cowie?

00:24:53: Genau, ja.

00:24:54: Genau.

00:24:55: Also es klingt so ein bisschen wie das erste Prinzip auch.

00:24:57: Man muss erstmal bei sich selbst gucken, was strahlig überhaupt aus.

00:25:01: Und meine Struktur, also sowohl private als auch beruflich, was strahlig überhaupt raus, bevor ich anfangen kann, irgendetwas zu verändern.

00:25:09: Muss ich ja bei mir anfangen.

00:25:10: Total.

00:25:10: Also wir hatten mal jemand im Training Head of Sales, die wollte von ihrem Team.

00:25:18: dass die jetzt auch mal drei Monate lang Kalterquise machen.

00:25:21: Bisher haben die einfach immer nur so eingehende Lieds bearbeitet, aber die wollte jetzt, dass sie auch mal drei Monate Kalterquise machen.

00:25:27: Und die war total sauer und frustriert darüber, weil die Ergebnisse nicht da waren.

00:25:31: Die Ergebnisse waren einfach nicht so, wie sie sich es erhofft hatte.

00:25:34: haben wir mit ihr gesprochen und lange Rede kürzer sind, das hat sich halt rausgestellt, dass sie selbst total Ablehnung gegen Kaltakwiese hat.

00:25:41: Sie hasst es, wenn sie angerufen wird, sie hasst es, das zu tun und so weiter.

00:25:45: Und natürlich hat sich die Haltung auch Bahn gebrochen in ihr Team rein.

00:25:49: Einfach durch so Aussagen wie, ah, ich weiß, Kaltakwiese ist lästig, aber wir müssen das jetzt halt drei Monate mal machen und so weiter und so fort.

00:25:56: Also es fängt eigentlich immer bei dir an.

00:25:58: Egal, also auch wieder so die verantwortliche Haltung.

00:26:03: Für alle Ergebnisse im Leben bist du halt auch mit verantwortlich.

00:26:08: Und natürlich sind die Mitarbeiter auch mit verantwortlich, aber du halt auch als Führungskraft.

00:26:12: Und du hast quasi auch einen Riesenhebel, was das angeht.

00:26:17: Wie lange arbeitest du so für gewöhnlich zusammen mit jemandem, mit einem Unternehmen?

00:26:22: jetzt als Beispiel?

00:26:23: Genau, also wir ... Da richten wir uns total nach dem Bedarf.

00:26:28: Wenn wir, also wir haben zwei unterschiedliche Konzepte, wir haben zum einen offene Trainings, also wenn es jetzt zum Beispiel da draußen so den Agenturgründer gibt oder eine Agentur, die fünfzig Leute hat und vielleicht nur fünf Führungskräfte, die kommen dann zu unserem offenen Training mit anderen Führungskräften, was über zwölf Wochen und online läuft, ist im Moment tags an zweieinhalb Stunden live.

00:26:51: Und da ist es richtig cool, das Ganze in den Alltag zu integrieren.

00:26:56: Das sind die offenen Trainings.

00:26:58: Wenn wir jetzt so In-House Trainings machen, dann machen wir das immer in der Regel zwischen sechs und achtzehn Monate.

00:27:05: Je nachdem, wie der Bedarf ist, was für Themen alle angegangen werden sollen oder ob das wirklich so eine ganze Leadership Journey ist, was sich das Unternehmen vorstellt oder ob das jetzt nur einzelne Stellpunkte sind, wo wir begleiten sollen, genau.

00:27:21: Wie macht ihr die Ergebnisse am Ende messbar?

00:27:25: Also letztendlich macht es ganz viel, die Unternehmen selber, je nachdem, oftmals haben die dann schon eigene Verfahren beispielsweise das sagen, okay, wir haben zum Mitarbeiter um Fragen und so weiter.

00:27:37: Also das ist dann meistens, was intern dann gemacht wird.

00:27:40: Weil das ist ja auch immer die Frage, was können wir dann letztendlich da leisten, auch datenschutzrechtlich, also wir können ja nicht die Mitarbeiter abfragen oder die Ergebnisse abfragen.

00:27:50: Was uns immer wichtig ist, also was für uns, wo wir unseren Erfolg messen und wir sehen das ja alles auch sehr unternehmerisch.

00:28:00: Wir wollen, dass sich das innerhalb kürzester Zeit für die Unternehmen amortisiert.

00:28:05: Ich gebe dir mal Beispiele und das ist das, wo wir das dann positiv bewerten.

00:28:12: Bei einem Kunden, große Kanzlei, Wirtschaftsprügend-Steuerberatungskanzlei, die haben Einfach ein Mehraufwand gehabt gegenüber einem Mandanten.

00:28:22: Ich habe einen Retainer-Vertrag, aber die haben deutlich mehr gearbeitet.

00:28:26: Und die müssten jetzt eigentlich einen fünfstelligen Betrag in Rechnung stellen.

00:28:30: Und der Partner hat einfach eine Frage darüber, wie ... Was bedeutet das jetzt für die Zusammenarbeit?

00:28:36: Er will quasi nicht die Zusammenarbeit mit dem Mandanten aufs Spiel setzen.

00:28:39: Er will, dass da weiter eine gute Zusammenarbeit und gute Stimmung ist.

00:28:42: Und er möchte aber auch gleichzeitig auch in die Falle den vollen Betrag haben, die ganzen dreißigtausend Euro.

00:28:48: Und er hat gemeint, wenn er fünftausend Euro kriegt, wäre er schon zufrieden, wenn da nicht die Beziehung leidet.

00:28:57: Wir haben den Partner auch mit vorbereitet oder durch unser Training.

00:29:02: hat es halt sichergestellt, den kompletten Betrag zu bekommen und der Mandant war happy damit.

00:29:07: Also es stand nicht zwischen den Leuten.

00:29:10: und da sagen wir, da man wirklich einen messbaren wirtschaftlichen Erfolg sehen können, weil Wohnen, die Zusammenarbeit, wäre einfach mit fünf tausend Zufrieden gewesen, jetzt dreißigtausend.

00:29:20: Es ist ein Riesengewinn.

00:29:21: Anderes Beispiel, Mitarbeiterin wollte eigentlich kündigen, hatten einen Unterschriftstreifen-Vertrag vorliegen bei einem Konkurrenten, also einem anderen Projekt.

00:29:32: Und durch das Gespräch mit der Führungskraft, mit der Person, ist die dann geblieben einfach und dadurch spart sich das Unternehmen halt.

00:29:39: die Wiedereinstellungskosten, das Hiring der Headhunter und so weiter und so fort.

00:29:42: Und das sind halt die Dinge, wo wir innerhalb kürzester Zeit auch sehen wollen in der Zusammenarbeit.

00:29:47: Weil das ist dann wirklich messbar und ausschlaggebend auch monetär.

00:29:52: Das heißt, das ist immer ein sehr individuelles Konzept.

00:29:55: Wenn ihr mit jemandem arbeitet, die habt ihr also nicht irgendwelche Inhausseminare von der Stange.

00:30:00: Bei den offenen Seminaren ist es wahrscheinlich, es gibt wahrscheinlich so eine Struktur, die sich immer wiederholt.

00:30:06: Aber bei den in-house Seminaren geht er tatsächlich individuell auf den Kunden und seine Bedürfnisse auch

00:30:12: ein.

00:30:12: Wir haben natürlich so eine Leadership Journey, haben wir natürlich und die passen wir halt an auf das, was gebraucht wird und was gefragt wird.

00:30:23: Okay, jetzt habt ihr auch ein bisschen was kostenloses auf eurer Website.

00:30:27: Ihr habt ein Blog und ihr habt ein Podcast.

00:30:29: Was ist denn das Inhalt?

00:30:31: Ist das eine der schriftliche Teile des Podcasts oder sind das völlig unterschiedliche Inhalte?

00:30:36: Zugegeben, der Block ist schon lange nicht mehr aktualisiert worden.

00:30:42: Darüber würde ich jetzt nicht den Fokus legen.

00:30:44: Also wer wirklich mit uns in Verbindung sein will und mehr erfahren will, hat eigentlich zwei Möglichkeiten.

00:30:50: Die erste Möglichkeit ist wirklich der Podcast.

00:30:52: Also Arne und ich sprechen zweimal die Woche immer Mittwochs und Samstag über Dinge.

00:30:57: die aus unserer Sicht im Führungsalltag funktionieren und die nicht funktionieren und gehen da immer auf ganz konkrete Themen rein.

00:31:02: Also Mindset Movers wirksam führen Podcast hört gerne mal rein.

00:31:06: Das ist so die eine Möglichkeit.

00:31:07: Und was wir jetzt auch machen, einfach um auch nah an den Menschen zu sein, wir haben jetzt starten jetzt zeitnah eine Community auf WhatsApp, auf der nur auch alles anonym und Arne und ich teilen da auch letztendlich nochmal ganz andere Dinge.

00:31:24: in kurzen, wie heißt es, so schönes Snackable-Content, so ein, zwei Mal die Woche so, dass man nicht zugespamt wird, aber dann trotzdem immer so was für den Führungsalltag, so vielleicht so ein Goldklum, so Nugget mitkriegt, wo man dann direkt anpassen oder starten kann.

00:31:42: Und wer da Bock drauf hat, in die Community mal reinzuschauen, schreibt mich gerne an auf LinkedIn, dann schicke ich euch den Link.

00:31:47: Genau,

00:31:48: können wir auch in der Podcastbeschreibung zusätzlich verlinken, auch den Linken zum Podcast und zu deiner Website natürlich.

00:31:54: Hast du schon publiziert?

00:31:56: Macht man ja manchmal, wenn man so viel Podcast-Content hat, dass man einfach sagt, kommen wir, lassen wir das jetzt einfach mal vertexten und machen daraus ein Buch?

00:32:05: Jetzt, bei dem Thema noch nicht, das steht es wirklich immer noch in unserem Hintergedanken zu dem Amazon-Thema.

00:32:10: Damals habe ich auch auf Englisch, haben wir ein Buch geschrieben, auch Zwei Tausend Fünfzehn haben wir geschrieben, gibt's sogar noch immer noch auf Amazon, heißt The Kauai Case.

00:32:22: Ah, okay, The Kauai Case, ja.

00:32:24: Ich guck mal, wie es sind, dann können wir es ebenfalls verlinken.

00:32:27: Genau, aber es ist wirklich kein Anspruch mehr auf Vollständigkeit.

00:32:31: und gibt es noch, es ist wirklich damals aus zwei Tausend Fünfzehn geschrieben, unsere Geschichte nochmal mit ein paar Themen aus dem Amazon Cosmos von damals und ein paar so Tipps und Tricks.

00:32:44: Genau.

00:32:44: Ist ja auch interessant, aber mal so zu sehen, weißt du, wie sich Amazon seitdem entwickelt hat, ne?

00:32:49: Ich meine, Kethys Kleiner Buchladen ist immer noch derselbe.

00:32:52: Amazon hat sich enorm verändert.

00:32:54: Einzige fordert, wenn Kethys Kleiner Buchladen mittlerweile noch hat, ist, dass er eine Kundentolette hat.

00:32:58: Amazon noch nicht, aber auch das kriegen die irgendwie noch hin.

00:33:02: Ja, also das stimmt.

00:33:05: Also es hat sich unfassbar entwickelt.

00:33:09: Sowohl aus Kundenperspektive, als auch aus Händler oder Lifferantenperspektive.

00:33:15: Es ist unfassbar viel passiert.

00:33:18: Wie beurteilt es dir das Verhältnis Alibaba und Amazon?

00:33:23: Da stecke ich jetzt gar nicht so sehr drin, um da wirklich das Beurteilen zu können.

00:33:32: Ja, kann ich kann ich gar nicht sagen.

00:33:34: Also jetzt Alibaba ist jetzt ja auch hier in unseren Gefilden noch gar nicht so so präsent.

00:33:39: Aber wenn man jetzt mal schaut, was jetzt in China machen, ist natürlich schon schon beeindruckend.

00:33:45: Und da bin ich mal gespannt, auch wie es da in der Hinsicht weitergeht.

00:33:49: Okay.

00:33:50: Wo geht es bei dir hin?

00:33:52: Wo geht deine Reihen hin?

00:33:53: Werden die Mindset-Movers irgendwann verkauft, wenn es erste Enkelkind kommt?

00:33:56: Oder was ist der Plan?

00:34:00: Ganz ehrlich, ich weiß es gar nicht.

00:34:03: Also Arno und ich haben gesagt, mein Set-Move ist eigentlich die erste Firma, die wir gegründet haben, die nicht mit der Absicht, die auch irgendwann mal zu verkaufen.

00:34:11: Also es soll einfach länger sein und für uns ist es total wichtig.

00:34:18: Ja, Erfolg und Erfüllung, bei dem zu haben, was wir tun.

00:34:22: Und das haben wir.

00:34:23: Und es macht uns unfassbar viel Spaß und ich kann mir jetzt einfach vorstellen, es noch ganz, ganz lange weiter zu machen.

00:34:29: Also, ich, ja, vielleicht wird das dann alles mal ein bisschen weniger und wir haben dann auch eine ganze Reihe.

00:34:36: Präne noch mit dabei, die wir ja auch schon haben, aber dass wir da das runterfahren.

00:34:42: Mir macht es unfassbar viel Spaß, Menschen und Unternehmer zu begleiten.

00:34:46: Und auch wenn es enkel Kind dann mal da ist, ich meine, die Frage ist ja, wie viel brauchen mich meine Kinder und enkel Kinder dann in dem Zeitpunkt?

00:34:54: Und klar möchte ich viel Zeit mit meiner Frau verbringen, aber ich kann mir immer vorstellen, auch im hohen Alter mal so ein Tag oder stundenweise.

00:35:02: Menschen dazu begleiten, vielleicht haben die auch gar keinen Bock mehr auf mich, ich weiß ja gar nicht, also vielleicht denken die ja der alte Knacker, wir beholen uns im Rat von jüngeren auch okay.

00:35:13: Ich glaube am Ende des Tages macht die Qualität der Beziehungen, die wir uns im Leben hatten eigentlich... Also für mich sagt darüber aus, ob ich ein gelungenes Leben hatte.

00:35:25: Und wenn du mich fragst, wo geht die Reise hin, meine Reise geht dahin, dass ich einfach in Beziehungen investieren möchte, sei es mit meiner Frau, meinen Kindern, meinen engsten Freunden oder vielleicht auch Kunden.

00:35:40: Und wenn ich einfach voll gute schöne Beziehungen hatte und wirksame Beziehungen hatte, dann war mein Leben einfach großartig.

00:35:47: und wie die Reise bis dahin aussieht.

00:35:50: Ich weiß es nicht.

00:35:51: Okay, aber ich kann dir sagen, du wirst auch im hohen Alter noch gefragt sein.

00:35:57: Ich hatte, weiß ich, hier hast du Nikolaus B. Enkelmann, sagt dir das was?

00:36:00: Nee.

00:36:02: War so der Retorik-Parks in Deutschland und vier Jahre vor seinem Tod.

00:36:07: hatte ich ihn mal angefragt, ob er meinen Vortrag halten würde bei uns.

00:36:10: Da meinte er nur so ganz nüchtern, wissen Sie, Herr Franz, Sie können sich mein Honorar ähnlich leisten, aber kommen Sie doch mal sonntags auf den Kaffee bei mir vorbei, meine frobagten Erdbeerkuchen und dann erzähle ich Ihnen alles, was Sie wissen wollen.

00:36:22: Und das war eine unglaubliche Begegnung.

00:36:27: Und wie gesagt, er ist dann ... er ist nie in der Situation gewesen, dass man sich nicht mehr für ihn interessiert hat, selbst wenn er dann ... aus gesundheitlichen Gründen nur noch eine Stunde oder eine halbe Stunde irgendwo hinkommen, konnte einen Satz sagen, es war, es war voller Inspiration, ja.

00:36:44: Genau, jetzt finde ich also, ich bekomme der Gänsehaut genauso.

00:36:47: was stelle ich mir, also finde ich schön, einfach sowas Nahrbare oder so, wo es dann gar nicht, in dem jetzt gar nicht um das Honorar oder sowas, sondern wahrscheinlich auch um die Beziehung, um eine gute Zeit.

00:36:56: und dann war einfach begeistert, dass du dich da für ihn interessierst und das ist doch einfach total schön.

00:37:03: Genau, seine Tochter ist vorwärts geschrieben für den Buch Speed Learning der Volkstechniken dann.

00:37:07: Wir sind nach wie vor in Kontakt.

00:37:08: Also das ist eben genau diese Beziehungen und es sind eben Geschäftsbeziehungen oder Geschäftspartnerschaften und dieses Wort Beziehung oder Partnerschaft wird in Deutschland, glaube ich, manchmal etwas zu wenig beachtet.

00:37:23: Ja und du hast ja jetzt hier in dem Podcast gemerkt und so möchte ich eigentlich auch sein in jedem Dialog.

00:37:30: Ich habe keinen kein Problem mit Nähe und Vertrauen oder auch Dinge zu teilen, die vielleicht auch ein bisschen persönlicher sind, weil ich einfach gar nicht so viel Lust irgendwie auf Oberflächlichkeit habe, auch in beruflichen Beziehungen.

00:37:44: Also ich bin einfach da wie ein offenes Buch und erzähl von mir und was ich kann und was ich vielleicht auch nicht kann, einfach, dass jeder weiß, woran er bei mir ist letztendlich und damit einfach die Qualität der Beziehung einfach passt und stimmt.

00:38:00: Und deswegen suche ich mir auch immer schwer so mit Messen und Smalltalk, sondern ich mag es dann gleich lieber ein Stückchen tiefer und ...

00:38:08: Wohnzimmer, Wohnzimmergespräche dann.

00:38:10: Total.

00:38:11: Und wenn das jemand nicht möchte, das kann ich natürlich auch verstehen.

00:38:14: Das muss man auch mögen.

00:38:15: Aber für mich ist das der Weg, den ich für mich gewählt habe.

00:38:21: Prima.

00:38:22: Jörg, vielen Dank für diese Einblicke in dein Leben und eben auch, wie du schon gesagt hast, diese persönlichen Einblicke als ... Podcast Gast, hast du bei mir immer das letzte Wort?

00:38:34: Von daher, was gibt es, was für den Hörerinnen und Hörern noch mitteilen möchtest?

00:38:39: Ja, erstmal vielen Dank.

00:38:40: Ich fand es total schön hier, dass du mich eingeladen hast und dir dabei gewesen zu sein und danke auch allen, die jetzt hier bis jetzt mit dabei waren.

00:38:49: Und ich maße mir gar nicht an, irgendwie jetzt noch so ein schlauen Spruch rauszuhauen und so was.

00:38:55: Weil das ist ja immer nur mein Blick auf die Welt und was für mich gut.

00:38:59: Das kann ja bisher für die anderen gar nicht so funktionieren.

00:39:02: Ich glaube, was ich raushauen möchte ist einfach, dass wir das Leben einfach genießen sollten und uns Zeit für die schönen wichtigen Beziehungen im Leben immer nehmen sollten.

00:39:18: Genau so was finde ich total schön.

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