Interview mit Andrea Weber
Shownotes
Andrea und ich haben uns über die Ausbildung zum Speedlearning Coach kennengelernt. Andrea ist Lehrerin an einem Gymnasium in der Südpfalz und beschäftigt sich intensiv mit dem Thema Persönlichkeitsentwicklung bei Kindern.
Zu diesem Zweck hat sie zahlreiche Mandalabücher publiziert, um Kindern zu helfen, sich besser zu konzentrieren und zu fokussieren. In dieser Podcastfolge stellt sie ihr Weihnachtsbuch vom Einhorn Silberhauch vor.
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00:00:00: Aber Weihnachten hat ja seine ganz eigene Kraft.
00:00:03: Also es ist eine Zeit, in der Menschen wieder aufeinander zugehen, wo oft eine besondere Wärme und Harmonie entsteht.
00:00:10: Weihnachten ist für viele Menschen eine magische Zeit, in der Hoffnung und Wunder besonders greifbar sind.
00:00:17: Und für Silberhauch ist Weihnachten halt auch der Inbegriff von Magie und Räumen.
00:00:20: Also eine Nacht, in der Wunder geschehen hat natürlich ein bisschen auch was mit dem Geschenk verteilen zu tun, aber er möchte den Menschen Freude bringen, Liebe und Zusammenhalt in die Welt bringen, was er auch tut und was zeigt, dass die wahren Geschenke nicht materielle Natur sind.
00:00:37: Das ist einfach die ideale Zeit des Jahres, etwas Besonderes zu tun.
00:00:42: Herzlich willkommen zum Podcast von Menschen Lernen, der Podcast für alle, die heute noch etwas Neues lernen möchten.
00:00:50: Ich freue mich sehr auf meinen heutigen Interview-Gast und wünsche dir viel Spaß mit dieser Folge.
00:00:56: Hallo und herzlich willkommen zur heutigen Podcastfolge.
00:01:00: Meine heutige Interviewpartnerin ist Andrea Weber und Andrea ist Lehrerin für Sport und Französisch an einem Gymnasium in Rheinland-Pfalz, seit über zwanzig Jahren Sängerin und hat jetzt ein, wie ich finde, ganz fantastisches Buch geschrieben, passend zur Jahreszeit, eine Weihnachtsgeschichte.
00:01:24: Hallo Andrea, schön, dass du da bist.
00:01:26: Ich freue mich auf das Interview mit dir.
00:01:28: Hallo Sven, danke, dass ich da sein darf und über mein Buch reden.
00:01:33: Ja, ich freue mich auch auf unser Interview.
00:01:36: Also, erzähl mal, du bist ja Lehrerin und Sängerin.
00:01:38: Und wie kam es denn dazu, dass du dich entschieden hast, ein Kinderbuch zu schreiben?
00:01:43: Das ist eine ziemlich lange Geschichte.
00:01:47: Aber wir haben ja Zeit, oder?
00:01:49: Wir haben alle Zeit der Welt, und wir sind unter uns und hören eh keiner zu.
00:01:52: Oh, das wäre bei Schade.
00:01:55: Also Texte oder auch eigene Songtexte zu schreiben, das war bei mir schon ein Thema so ab dem fünftzehnten Lebensjahr.
00:02:03: Ich habe damals damit angefangen, eigene Lieder zu schreiben.
00:02:08: Aber das schreiben an sich, das gefiel mir insgesamt gut.
00:02:12: Zum Beispiel habe ich auch Tagebücher geschrieben, so ab circa neun Jahren, viele Jahre lang.
00:02:18: Manchmal schreib ich auch heute noch oder später dann Reisetagebücher.
00:02:22: auch kleine Horoskope zu Silvester für meine Familie, die ich als Knallbeumbungs verpackt habe.
00:02:28: Also schreiben war immer für mich wichtig oder ein Bedürfnis.
00:02:31: Und es gab sogar eine Zeit, habe ich meine Träume aufgeschrieben und hätte auch gerne ein Buch daraus gemacht und ich weiß nicht, wie oft ich mir vorgenommen habe, einen Roman zu schreiben.
00:02:42: Dieses Projekt ist stand schon so oft auf meiner Tutuliste, also der Dinger, die ich unbedingt noch machen möchte.
00:02:49: Ich habe aber nie wirklich die Zeit gefunden oder mir genommen.
00:02:53: bzw.
00:02:53: ein paar Mal angefangen, aber keine von den Ideen zu Ende gebracht.
00:02:57: Und etwas für Kinder zu schreiben, das stand seltsamerweise nie auf meiner Liste.
00:03:06: Aber schon so lange, ich denke, kann Märchen fasziniert.
00:03:09: Ich habe als Kind Märchen wirklich geliebt.
00:03:11: Meine Mut, die hat sie uns vorgelesen oder erzählt.
00:03:14: Und später habe ich sie selbst gelesen.
00:03:16: Die Märchen von den Brüder Grimm vor allem.
00:03:19: Zum Beispiel Aschenputtel, das Märchen kenne ich in seinen vielen Versionen.
00:03:24: Und ich gehöre wohl auch zu den Frauen, die jedes Jahr drei Haselnüsse für Aschenbrötel im Fernsehen schauen.
00:03:30: Das war bei uns immer Tradition.
00:03:33: Aber auch die moderne Version, Zünderelle Achtzig, weiß nicht, kennst du den Film?
00:03:38: Ich muss gestehen, also drei Haselnüsse für Aschenbrötel.
00:03:44: Ich glaube, kommt immer um die Weihnachtszeit drum, aber ich habe es noch nie gesehen.
00:03:48: Und ich habe nur mal gelesen, dass es wohl in der Nähe von Dresden gedreht wurde und sowas.
00:03:53: Aber, nee, ich bin da mehr so der Child Stick ins Weihnachtsgeschichten-Fan.
00:03:59: Und jetzt seit Neuestem auch von deiner Weihnachtsgeschichte.
00:04:03: Also die kann natürlich auch das Wasser reichen, finde ich.
00:04:05: Ich habe ja das Hörbuch gehört.
00:04:07: Und ja, genau.
00:04:09: Also das heißt, Märchen haben die schon immer fasziniert.
00:04:12: Genau, also sogar in meinem französischen Studium habe ich mich mit Märchen befasst.
00:04:17: Für meine Examsarbeits im ersten Staatsexamen habe ich die mehrchenhaften Elemente in den Werken von Cretan de Trois untersucht.
00:04:25: Das war ein französischer Autor oder altfranzösischer Dichter aus dem Mittelalter.
00:04:30: Er hat Geschichten über König Arthus und seine Ritter geschrieben.
00:04:34: Zum Beispiel Passival, kennt man vielleicht.
00:04:36: Also spannende Abenteuer, in denen Ritter Mut beweisen, Rätsel lösen oder schwierige Aufgaben meistern müssen.
00:04:44: Man kann ja diese Abenteuer auch immer so verstehen.
00:04:47: dass sie zeigen, wie die Ritter dann innerlich wachsen oder reifer oder mutiger werden.
00:04:53: und genau, wie in Märchen geht es auf darum, Herausforderungen zu meistern, sich selbst zu finden oder eine wichtige Aufgabe zu erfüllen.
00:05:02: Solche Elemente zu untersuchen, fand ich schon immer spannend.
00:05:07: Mein Kinderbuch ist so ein bisschen so ein Märchen oder so ein Weihnachtsmärchen, ein Weihnachtsgeschichte.
00:05:13: Ich würde es auch tatsächlich als Märchen beschreiben.
00:05:16: Und das zu schreiben oder der Wunsch zu schreiben, der lag oder liegt in mir, aber selber ein Märchenbuch oder eine Weihnachtsgeschichte zu schreiben, darüber hatte ich noch nie wirklich nachgedacht bis zu dem Moment, wo das einhorn, das mich ja auch schon recht lange in meinem Leben verfolgt oder begleitet, dann noch einmal noch präsent an meinem Leben wurde.
00:05:39: Also du siehst, ich muss, um die Frage zu beantworten, doch ziemlich weit ausholen.
00:05:46: Ja, das ist völlig in Ordnung.
00:05:49: Also, jetzt hast du von einem Einhorn gesprochen.
00:05:51: Dein Einhorn ist quasi der Hauptakteur in deiner Weihnachtsgeschichte.
00:05:57: Bist du denn ein Einhorn-Fan?
00:05:59: Also, beziehungsweise, wenn man dich jetzt so beobachtet, würde man in deiner Wohnung Einhörner finden, würdest du an faschigem Einhorn-Kostüm rumlaufen.
00:06:12: oder wann hat deine Liebe zu allen anderen angefangen?
00:06:15: Du hast über mich recherchiert.
00:06:17: Also ich habe jetzt
00:06:18: gerade
00:06:20: in der Wohnung geschaut.
00:06:22: Also Fan ist nicht das richtige Wort.
00:06:23: Ich habe verschiedene Phasen durchlaufen, glaube ich.
00:06:27: Wieder eine Frage.
00:06:28: Kennst du den Märchenfilm oder Trickfilm?
00:06:30: Das letzte Einhorn, das läuft auch auf zur Weihnachtszeit.
00:06:34: Ich kenne tatsächlich nur eine einzige Szene.
00:06:36: Ich habe ihn gesehen, das Einzige, was mir Was mir in Erinnerung bleibt ist, es gibt einen Moment, an dem sich der Bösewicht nicht in den Augen, der, ich glaube, es ist ein Honestar zu einer jungen Frau fahrt, zaubert oder was, nicht in den Augen spiegeln kann.
00:06:52: Ansonsten kenne ich tatsächlich nur dieses böse Einhorn aus dem Märchen, das tapfere Schneiderlein, das habe ich vor kurzem mal wieder angehört, habe ich völlig schockiert.
00:07:02: Ja,
00:07:03: das kannte ich nicht.
00:07:04: ein aggressives Einhorn gibt.
00:07:06: Ja,
00:07:07: was für eine Ausnahme.
00:07:08: Es muss es auch geben.
00:07:10: So wie das Ninehorn muss es auch ein böses geben.
00:07:15: Ja, genau.
00:07:16: Ja, also tatsächlich das letzte Einhorn, wie gesagt, nur diese eine Szene.
00:07:21: Ja, auf jeden Fall.
00:07:23: Das habe ich als Kind wirklich total gern gesehen.
00:07:25: Auch wieder jedes Jahr Weihnachten.
00:07:27: Da geht es um ein Einhorn, das glaubt.
00:07:29: das letzte seiner Art zu sein und macht sich auf der Suche nach anderen Einhörnern, trifft dann auf seiner Reise auf ein Magier, erlebt Abenteuer, lernt viel über Freundschaft und Liebe, also ist ein berührender Trickfilm.
00:07:42: Und für mich waren Einhörner einfach immer so ein Zeichen für Magie und Hoffnung.
00:07:48: Ich fand sie immer schön.
00:07:50: Sie symbolisieren auch Stolz, finde ich, Fantasie.
00:07:54: Und dann später habe ich tatsächlich auch so Sätze ... gesagt, wie sei du selbst, es sei denn, du kannst ein Einhorn sein.
00:08:05: Wenn ich groß bin, werde ich ein Einhorn.
00:08:08: Und meine Schwester, die hat mitbekommen, dass ich Einhorn ermochte und ist dann auf diesen Einhorn-Hype, der ja irgendwann kam, also ist sie darauf angesprungen, was mich betrifft.
00:08:21: Man konnte ja alle möglichen Dinge mit Einhorn-Motiven oder Einhörner in allen möglichen Formen kaufen.
00:08:28: Und sie hat mir dann oft Einhorn-Geschenke gemacht.
00:08:30: Das war zwar süß, aber manchmal dachte ich, so mit dreißig Einhorn-Schuhe, Einhorn-Haus-Schuhe zu besitzen und ein Einhorn-Schminkaband ist doch ziemlich affig.
00:08:41: Und mittlerweile habe ich schon ein paar Figuren.
00:08:44: Ich ansitze auch ein Einhorn im Regal.
00:08:47: Also, ich habe Kuscheltiere, tatsächlich auch Karneval-Kostüm und dazu stehe ich auch, weil ich mich gerne verkleide.
00:08:53: Ich habe Schlüsselanhänger, Weihnachtsbaumanhänger, der ... den ich sehr toll finde, ein weißes, wunderschönes Einhorn, das immer einen besonderen Platz am Weihnachtsbaum hat, aber dennoch ist das Einhorn jetzt nicht super präsent in meiner Wohnung.
00:09:06: Ich bin nicht verrückt danach, aber ich stelle dazu, dass ich sie mag und sogar toll finde.
00:09:12: Und seltsamerweise in dem Moment, wo mir eigentlich jedes Einhorngeschenk so ein bisschen auf die Nerven ging, ich habe zum Einzug in die Wohnung eine farbverändernde Einhorn-Bettlampe, Bettlichtlampe, bekommen.
00:09:29: Da dachte ich, jetzt bist du aber wirklich zu alt dafür.
00:09:31: Habe ich die Einhorn-Liste für mich entdeckt.
00:09:34: Die kennst du ja auch, eine Gedächtnistechnik, bei der Zahlen mit Symbolen verknüpft werden und die Eins steht natürlich für das Einhorn.
00:09:42: Und das fand ich super auf Anhieb und wir haben uns beide dann ja auch über diese Lerntechniken kennengelernt.
00:09:48: Und du hast immer das Symbol des Baums für die Eins von deiner Baumniste verteidigt und ich mein Einhorn, was dann so weit ging.
00:09:57: Genau.
00:09:57: Und bei mir ging das dann soweit, dass ich in meinen Schulklassen ein Einhorn-Maskottchen eingeführt habe.
00:10:04: Und damit, die ihr dann auch gelesen habt, dass nicht nur die Mädchen Einhörner toll finden, sondern alle Kinder, fast alle überhaupt nicht, verrückt danach sind oder sein können.
00:10:16: Und meine Schülerinnen und Schüler, die ... Ich hab jetzt schon die zweite, fünfte Klasse im zweiten Lernjahr, haben das Einhorn-Maskottchen ... Direkt ins Herz geschlossen, es durfte sogar mit Intiferien bei den Schülern.
00:10:30: Ich war bei Klassenausflügen dabei, bei Projekten, wie dem Kuchenverkauf, ein Star.
00:10:36: Haben sie sogar Fotos von sich machen lassen.
00:10:37: Jungs hatten sich als Einhorn verkleidet.
00:10:39: Es ist mit auf dem Klassenfoto.
00:10:42: Also, ich hab das Einhorn in dem Moment dann einmal noch mehr lieben gelernt.
00:10:46: Und sie sind dann schon mehr als ein Trend für mich, aber ich bin auch kein verrückter Fan.
00:10:52: Okay, also, wenn man dich jetzt so reden hört ... Kann man glaube ich den letzten Teil deiner Aussage nicht so wirklich glauben.
00:11:01: Aber wir haben ja diesen Battle auch so ein bisschen beigelegt.
00:11:06: Ich habe mich hier geschlagen gegeben, zumindest was was die Schüler deiner Schule angeht.
00:11:10: Und wir haben ja im Speed Learning Club haben wir auch deine Variante von dieser Merkliste, also einmal die Baumliste von eins bis zehn und aber auch die Einhorn-Liste, die zu Ehren da auch hinterlegt.
00:11:22: Ja, weil wir gesagt haben, okay, es gibt offensichtlich ein berechtigtes Interesse an Einhörlern und wir wollen natürlich dann auch entsprechend diesem Interesse gerecht werden.
00:11:34: Ja, also das heißt aber du gehst jetzt nicht irgendwie, was weiß ich, wenn du im Urlaub bist und da gibt es irgendwo ein T-Shirt, da ist ein Einhorn drauf und dann sagst du, du musst dich unbedingt kaufen.
00:11:45: Nein unbedingt nicht, also ich fühle mich dann schon angezogen und ich schaue es mir genau an.
00:11:50: Aber nein, ich muss nicht alles kaufen.
00:11:53: Es würde auch gar nicht gehen, in welcher Pleite, bei den ganzen Einhorn-T-Shirts und Tassen.
00:12:03: Was es so gibt
00:12:03: für den Markt.
00:12:05: Wenn dich jetzt das Buch entsprechend verkauft, dann kannst du das in Einhorn-Deko umsetzen.
00:12:11: Da gibt es noch bessere
00:12:12: Idee.
00:12:13: Den Einhorn-Coin.
00:12:17: Einhorn was?
00:12:18: Den Einhorn-Coin.
00:12:20: Einhorn Coin.
00:12:21: Geht's auch.
00:12:23: Unicorn.
00:12:24: Also, es ist super.
00:12:25: Also, ich mein, wer zufällig Kontakte hat zu einem Einhorn Züchter, darf gerne den Kontakt herstellen, oder?
00:12:33: So eine Stadt Alpaka-Wanderung, eine Einhorn-Wanderung.
00:12:37: Da bin ich mit dabei, auf jeden Fall, ja.
00:12:38: Okay,
00:12:39: gut.
00:12:39: Aber du bist kein Einhorn-Fan.
00:12:40: Okay, ich verstehe.
00:12:42: Also, was ... Bekommen wir zurück zum Buch.
00:12:47: Also es geht um einen Einhorn, das hat man jetzt schon mitbekommen.
00:12:51: Was hatte ich denn konkret dazu inspiriert, ein Weihnachtsmärchen mit einem Einhorn zu schreiben, Andrea?
00:12:57: Genau, wir kommen der Sache jetzt näher.
00:12:59: Also während meiner Ausbildung als Lerncoach hatte ich oft den Gedanken, den Schülern nicht nur Technik an die Hand zu geben, um effektiver zu lernen, sondern sie auch in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu unterstützen.
00:13:13: Also ich bin davon überzeugt, dass einfach wie Persönlichkeitsentwicklung eine wertvolle Ergänzung im Unterricht wäre, weil es die Schüler lehren würde, wie sie sich selber besser verstehen und ihre Stärken entfalten können, die jeder von uns mitbringt.
00:13:27: Und einfach die Persönlichkeitsentwicklung, indem man mal nicht nur den Fokus auf die Fehler legt, die ja oft im Fokus des Schulalltags stehen, Man sich auf diese konzentriert und versucht, diese zu verbessern.
00:13:46: Wäre wichtig, weil man sich dann auf die Stärken des Einzelnen konzentrieren kann.
00:13:51: Also die stärken jeden einzelnen Beachtung finden.
00:13:55: Und damals hatte ich die Idee, ein Buch in diese Richtung zu schreiben.
00:14:00: Und ich hatte mir auch schon eine Hauptfigur, einen Elefanten hatte ich mir ausgesucht, den ich Bahati nannte.
00:14:05: Ich glaub, auf Soeli ist es Glück.
00:14:09: Und für mich ... Symbolisiert dieser Name, die Reise, die wir quasi alle machen, um unser persönliches Glück und unseren Platz in der Welt irgendwo zu finden.
00:14:20: Und Bahati sollte die Schüler durch Geschichten und Erfahrungen begleiten, die ihnen zeigen, welche Werte wirklich zählen, warum es wichtig ist, seine Träume zu verfolgen, wie man Hindernis im Leben überwindet.
00:14:30: Und hatte bereits auch Farbe und Anädoten gesammelt.
00:14:32: Aber das Projekt ist echt sehr umfangreich und erfordert noch viel Zeit.
00:14:37: Ich bleibe auf jeden Fall dran.
00:14:40: Aber ja, über diese Dinge hatte ich mir da Gedanken gemacht.
00:14:44: Und dann vor etwa anderthalb Jahren war ich auf einer ziemlich langen Zugfahrt zu einer Fortbildung unterwegs.
00:14:50: Und da war diese Einhorn-Liste, also die Gedächtnistechnik in meinem Kopf.
00:14:55: Das war ein großes Thema.
00:14:57: Und Weihnachten ist immer näher gerückt.
00:14:59: Und dann kam mir die Idee für mein Weihnachtsmärchen.
00:15:01: Ich schaute nämlich auf mein Handy, hatte ... Da hat Bilder drin, wo ich zum Beispiel in einem Rentierkleid und einem Geweihe auf zur Weihnachten verkleidet war.
00:15:14: Ja, also ich verkleide mich auch gerne als Schneemann, Engel, Weihnachtsmann, war ich natürlich auch, und Rentier.
00:15:21: Und dann hatte ich plötzlich irgendwie das Bild von einem Einhorn vor Augen, dass davon träumt, ein Rentier zu werden, um dem Weihnachtsmann beim Verteilen der Geschenke zu helfen.
00:15:29: Das war quasi so der Ursprung.
00:15:33: Und der Name ... Einhorn Silberhauch, der basiert auf einer, sag jetzt mal, Märchenfigur.
00:15:41: Ich weiß nicht mehr genau, was es war.
00:15:42: Ich glaube, es war ein Weihnachtsmärchen oder zwei aus meiner Kindheit.
00:15:47: Da gab es zwei Engel, die sind Silberhaar und Goldhaar.
00:15:51: Und ich war damals so verrückt danach, vielleicht nach Magie und Märchen, dass ich, oder vielleicht auch typisch Kind, dass ich diese Englein gespielt habe.
00:16:04: Also ich hab sie, wie ich sagen, vorgespielt.
00:16:09: Meine zwei, einhalb Jahre jüngere Schwester und ich haben damals ein Zimmer geteilt.
00:16:15: Und ich hab dann so getan, als wär ich eingeschlafen.
00:16:21: Und dann bin ich wieder aufgewacht als einer dieser Engel.
00:16:25: Wilberhaar oder Goldhaar.
00:16:27: Und sie hat mir das damals tatsächlich eine Zeit lang abgekauft.
00:16:30: Und im Reich der Engel hatte ich ... Oder hatte sie dann alle zwei Wochen Geburtstag und bekam von mir dann ein Überraschungseil geschenkt.
00:16:43: Das konnte ich mir übrigens leisten, weil ich damals von einer Arbeitskollegin, meiner Mutter beauftragt wurde, Überraschungseil zu kaufen.
00:16:49: Ich war nämlich ein Profi-Schüttler und hatte immer Glück, die Figuren herauszuschütteln.
00:16:54: Herr Bierbus, Zwergel, Pinguine, was es gerade so gab.
00:16:57: Du kennst den Trick mit dem Wiegen?
00:16:59: Ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja,
00:17:05: ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja,
00:17:06: ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja,
00:17:13: ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ein Ei kaufen konnte und so hatte ich eine ziemlich große Figurnsammlung.
00:17:30: Jedenfalls liebte ich damals schon verschiedene Rollen zu schlüpfen, zu Schauspielern und vielleicht habe ich mir auch ein wenig mehr Magie im Leben gewünscht.
00:17:39: oder mache einfach das oder habe das gemacht, was Kinder gerne machen.
00:17:44: Und das Märchen, Einhorn Silberhauch, das verbindet das von mir.
00:17:52: Geliebte Thema will ich jetzt nicht sagen, aber wichtige Thema finde ich Persönlichkeitsentwicklung und Kindesalter mit der Idee, dass es nicht nur darum geht, um Leben Technik oder Fähigkeiten zu erlernen, sondern auch darum den Mut zu haben, an sich selbst, seine Talente und seine Träume zu glauben.
00:18:09: Und so überhaupt zeigt, dass jeder von uns seine eigene Magie hat.
00:18:13: Wir müssen sie nur erkennen und nutzen und vielleicht manchmal ausbauen, um sie dann auch anderen zur Verfügung stellen zu können.
00:18:22: Also das Buch heißt das magische Abenteuer vom Einhorn Silberhauch.
00:18:28: Du hast jetzt auch schon verraten, dass das Einhorn Silberhauch gerne ein Rentier werden möchte, um mit dem Weihnachtsmann unterwegs sein zu können.
00:18:39: Ohne allzu viel zu verraten, gelingt es.
00:18:44: Und wie wird man als Einhorn zu einem Rentier?
00:18:51: Ja, genau.
00:18:51: Also das Einhorn hat eigentlich ja für einen Einhorn einen eher ungewöhnlichen Wunsch, ein Rentier zu werden.
00:18:59: Es lebt nämlich in einem magischen Wald und besitzt schon außergewöhnliche Fähigkeiten.
00:19:04: Also ich habe jetzt hier gerade mal das Buch aufgeschlagen an der Stelle, wo es heißt, wenn er durch den Wald ging, hinterließ er funkelnde Spuren auf dem Boden, die Bewohner des Waldes, die die Bewohner des Waldes verzauberten.
00:19:15: Wenn Silberhauch jemanden berührte, konnte seine Magie-Verletzungen heilen und Trost spenden.
00:19:20: Er hatte die Fähigkeit, Schmerz und Leid zu lindern, was ihn zu einem liebevollen und fürsorglichen Freund für die anderen Tiere im Wald machte.
00:19:28: Silberhauch konnte mit allen Tieren des Waldes sprechen,
00:19:30: etc.,
00:19:31: etc.
00:19:31: Also er hat wirklich viele tolle Fähigkeiten.
00:19:34: Und dann fragt man sich, warum, das fragt ihn zum Beispiel ein Freund, warum willst du überhaupt ein Rentier werden?
00:19:40: Du hast ja alles, was man sich wünschen kann.
00:19:44: Es klingt so ein bisschen, als würden sich auch Einhörner manchmal langweilen und dann kommen sie auf solche Gedanken, oder?
00:19:52: Also, ich wollte jetzt kurz noch kurz noch ein bisschen was vom Buch erzählen, wenn ich darf.
00:20:00: Ja, natürlich.
00:20:01: Ich bitte darum.
00:20:02: Ja, klar.
00:20:03: Also, sein Wunsch ist, er möchte Teil des Rentierteams des Weihnachtsmanns werden und die Welt bereisen und den Menschen in der Weihnachtszeit Freude bringen.
00:20:14: Und dann, was er gefragt, wie wird man dann zum Rentier, er macht sich auf den Weg zum Weihnachtshauberer, der der Einzige ist, der seinen Wunsch erfüllen kann.
00:20:23: Und auf dieser Reise begegnet er magischen Wesen, die ihm dann wichtige Lektion über die wahre Bedeutung von Weihnachten beibringen.
00:20:32: Oder es werden ihm besondere Aufgaben gestellt.
00:20:35: Und vor allem eine Prüfung soll dann zeigen, wie ernst es ihm mit seinem Wunsch ist und ob er überhaupt geeignet ist für diese Aufgabe.
00:20:43: Genau, mehr will ich an dieser Stelle auch gar nicht verraten.
00:20:47: Und jetzt zu deiner Frage, ob er sich langweilt, dass diese Frage stellt, sich vielleicht ja, aber meine Antwort ist nein, es geht hier nicht um Langeweile, denn selbst magische Wesen wie einhundert Träume und für Silberhauch ist es oder sein Wunsch, ist Ausdruck eines tiefen Bedürfnisses.
00:21:12: Also er sagt, ich wünsche mir das schon so lange.
00:21:16: Und vielleicht ist es in dem Alter eher natürlich unbewusst, aber es ist ein Wunsch nach Wachstum, neuen Herausforderungen und auch die Welt aus einer anderen Perspektive zu erleben.
00:21:29: Also er möchte nicht nur Zuschauer sein, der dem Weihnachtsmann aus der Ferne hilft.
00:21:33: Er will Teil der rente Herde werden, Teil einer Familie, die zusammenarbeitet und Abenteuer erlebt.
00:21:43: Ja.
00:21:43: Und trotz seiner Einzigartigkeit möchte er erleben, wie es ist, ein Rentier zu sein und in dieser neuen Rolle seinen Platz zu finden.
00:21:50: Ist es dann so, dass das Silberhauch quasi noch in seiner Entwicklungsphase ist, dass er sagt, ich möchte Neues entdecken?
00:21:59: Oder ist er im Grunde schon ein längsterwachsendes Rentier, nicht Rentier, ein längsterwachsendes Einhorn, das sich in einer Art Identitätskrise oder Mitlife Crisis befindet?
00:22:13: Naja, vielleicht ist es eine kleine Identitätskrise, aber also Silberhauch stellt sich sicher die großen Fragen.
00:22:18: Wer bin ich und kann nicht mehr sein als das, was ich jetzt bin?
00:22:23: Seine Reise ist im Prinzip schon auch eine Suche nach sich selbst und zeigt, dass es völlig normal ist, sich solche Fragen zu stellen.
00:22:29: Egal, ob man ein Einhorn, ein Mensch, ein junger Mensch, ein wachsender Mensch ist und erlärt uns, dass man sich verändern kann, wachsen kann, ohne dabei seine wahre Identität zu verlieren.
00:22:41: Also es geht darum, Neues auszupen.
00:22:43: auszuprobieren, ohne aufzugeben, wer man ist.
00:22:48: Und diese Botschaft ist sicher nicht nur für Kinder wichtig, die ihre Träume entdecken und ihren Platz in der Welt finden wollen, sondern auch für Erwachsene.
00:22:56: Also Eltern können die Geschichte, durch die Geschichte daran erinnert werden, wie wichtig Träume sind, sowohl für sich selbst als auch für ihre Kinder.
00:23:09: Ja, was ich jetzt noch nicht so ganz verstehe, ich meine, ich habe das Buch ja auch gelesen, eine Frage, die mir immer wieder kam war, also wenn Silberhauch doch jetzt einfach nur den Weihnachtsmann helfen will.
00:23:20: Warum kann er dann nicht einfach so bleiben, wie er ist, also das als Einhorn tun?
00:23:24: Ich meine, dass, wenn man jetzt so die Rentiere da oben lang rauschen sieht, es gibt überall Personalmangel, sicherlich auch bei den Rentieren, warum kein Einhorn?
00:23:35: Also Silberhauch will ja nicht nur helfen.
00:23:37: sondern er wird wirklich dazugehören.
00:23:39: Mit der Glaub, dass es durch die Verwandlung, dass er dadurch besser verstehen kann, wie es ist, ein Rentier zu sein.
00:23:48: Er will die Weihnachtswelt aus einer ganz anderen Sichtweise erleben.
00:23:52: Es geht nicht nur darum, Geschenke zu verteilen, sondern auch darum, diese Rolle ganz zu erfahren und ganz und gar Teil der Herde zu sein.
00:24:00: Und gehört es halt auch dazu, dass er sich ein bisschen verwandelt, dass er das rentige Weih dabei aufhat, vielleicht seine Statue ein bisschen kräftiger wird.
00:24:08: Und das ist für ihn, also diese Verwandlung wie ein Abenteuer, das ihm ermöglicht, sich auf eine neue Weise auszuprobieren, seine Träume zu leben und dann über sich hinauszuwachsen.
00:24:21: Okay.
00:24:23: Warum gerade Weihnachten?
00:24:25: Also, ich meine, man kann doch, gut, ich meine, wenn Weihnachtsmann helfen, da bietet sich Weihnachten natürlich an.
00:24:30: Könnt ihr auch genauso sagen, ich gehe... an Nordpol, dabei der Weihnachtsmann lebt, guckt mir die Rentiere an, kriegt mal so ein Gefühl dafür ein Jahr lang.
00:24:43: und dann überlege ich mir, ob ich ein Weihnachten mithelfen möchte oder ob ich mich, wenn es richtig stressig wird, wieder in meinen magischen Wald zurückbegebe.
00:24:52: Wie hängt Weihnachten damit zusammen, Andrea?
00:24:57: Also Magie braucht man doch im ganzen Jahr, jeden Tag braucht man Magie.
00:25:01: Warum gerade Weihnachten?
00:25:03: Ja, natürlich könnte Silberhauch seine Magie und Hilfe auch an anderen Tagen einsetzen.
00:25:08: Aber Weihnachten hat ja seine ganz eigene Kraft.
00:25:11: Also es ist eine Zeit, in der Menschen wieder aufeinander zugehen, wo oft eine besondere Wärme und Harmonie entsteht.
00:25:20: Weihnachten ist für viele Menschen eine magische Zeit, in der Hoffnung und Wunder besonders greifbar sind.
00:25:27: Und für Silberhauch ist Weihnachten halt auch der Inbegriff von Magie und Räumen.
00:25:30: Also eine Nacht der Wundergeschehen hat natürlich ein bisschen auch was mit dem Geschenke verteilen zu tun, aber er möchte den Menschen Freude bringen, Liebe und Zusammenhalt in die Welt bringen, was er auch tut und was zeigt, dass die wahren Geschenke nicht materieller Natur sind.
00:25:51: Und das ist einfach die ideale Zeit des Jahres, etwas Besonderes zu tun.
00:25:56: Und ich finde, wie magisch die Weihnachtszeit ist, das sieht man jetzt auch gerade deutlich, wenn man durch die geschmückten Straßen läuft, die Fenster betrachtet.
00:26:04: Sterne, Lichter, Dekorationen sind überall.
00:26:08: Da strahlen eine ganz besondere Atmosphäre aus.
00:26:10: Und viele nutzen diese Zeit, die vor Weihnachtszeit.
00:26:16: Ja, freuen sich auf ihre Familien, sie wieder zu besuchen, verändernder da zu sein, vielleicht auch Harmonie wieder herzustellen.
00:26:23: Und Weihnachten erinnert uns daran, wie schön es einfach ist.
00:26:25: an Magie zu glauben, an Wunder und an die Kraft anderen etwas Gutes zu tun.
00:26:32: Und ein Beispiel dafür ist zum Beispiel das eine Freundin, die ich vor Kurzem besucht habe, die hat drei Kinder, arbeitet viel, meistert den Haushalt.
00:26:43: Jetzt haben wir trotzdem wieder in der Vor- und Weihnachtszeit gefunden, wie auch im letzten Jahr, um gemeinsam Plätzchen zu backen und ihre Kinder glauben an Wichtel und haben kleine Häuser für sie in ihren Zimmern aufgebaut, gebastelt.
00:26:59: Sie hinterlassen den Wichtel Kekse, schreiben Nachrichten, die die Wichtel beantworten.
00:27:04: Und sie waren super aufgeregt, mir die Nachrichten zu zeigen.
00:27:07: Und ihre Augen haben richtig geneuchtet, als sie davon voller Stolz erzählt haben.
00:27:11: Und du hast ja auch den Nikolas Abend mit Jonathan mit Milchkeksen und einem Brief zelebriert, oder?
00:27:20: Es war, ja, also das war Jonatan's Idee.
00:27:23: Ich glaube ja nicht an den Nikolas, aber ich glaube an Kobolde.
00:27:27: Ja, genau.
00:27:29: Nicht nur zur Weihnachtszeit.
00:27:31: Ja, ja, also beim Nikola, ich war echt überrascht, dass die Keks und die Milch heute morgen tatsächlich auch weg waren.
00:27:37: Aber nee, ich bin so der Typ, der Kobolde zu Hause hat.
00:27:41: Und ich glaube, baute man auf meinem Boot.
00:27:43: Aber mit Nikolaus da... Ja, bin ich jetzt tatsächlich auch sehr überrascht gewesen heute früh.
00:27:50: Muss ich gestehen.
00:27:50: Aber Jonathan war da felsenfest von überzeugt.
00:27:54: Ja
00:27:55: gut, aber diese unsichtbare Magie, das macht die Weihnachtszeit ja für die Kinder zu was besonderem und auch schon auch für die Eltern.
00:28:03: Also du hast sicher sicher auch gefreut darüber, dass er da so nicht sagen mitspielt, aber dass er sich darauf so vorbereitet hat und gefreut hat auf den Nikolaus.
00:28:15: Also ich finde tatsächlich diese Magie, wenn Kinder an was glauben.
00:28:20: Also ganz ehrlich, ich mein, in der Weihnachtszeit glauben Milliarden von Menschen an eine unsichtbare Kraft, die eine Jungfrau dazu gebracht hat, Jesus auf die Welt zu bringen.
00:28:32: Also das ist ja auch Magie und Aberglaube und Wunschdenken und Träumen und nichts, was man wissenschaftlich irgendwie belegen kann.
00:28:40: Es ist ja die... Der Zauber von Weihnachten, wo man wirklich alles für möglich hält, ist auch weniger Lichter.
00:28:48: Das heißt, Dinge, die passieren können auch ein bisschen im Verborgenen passieren.
00:28:51: Man versucht sich ein bisschen mehr, um die Menschen zu kümmern, denen es nicht so gut geht.
00:28:57: Also, ich stimme dir schon zu.
00:28:59: Natürlich
00:28:59: wäre es schön, ja.
00:29:01: Und gerade, wenn man so die Augen der Kinder dann sieht, die wirklich noch an diese ganzen Wunder glauben und ich finde, jeder Erwachsene, erlebt in der Zeit auch irgendwo ein Wunder, wenn man einfach die Augen aufmacht und bereit dafür ist.
00:29:19: Genau, natürlich wäre es dann auch schön, wenn jeder Tag im Jahr so magisch wäre wie Weihnachten oder das Weihnachtsfest, aber dann könnten wir das Fest wahrscheinlich auch nicht mehr so zu schätzen wissen oder würden es nicht mehr so zu schätzen wissen, wie es viele von uns tun.
00:29:33: Also es ist ja auch gerade der Kontrast, der diese Zeit so besonders macht.
00:29:38: Aber ja, ich habe auch schon darüber nachgedacht, dass Silberhauch auch an anderen Tagen Abenteuer leben soll und seine Magie einsetzen.
00:29:45: Aber da will ich noch nicht ganz so viel verraten.
00:29:48: Ich meine, tatsächlich begrenzt dir so ein bisschen auch deine Leserschaft, wenn du Weihnachten nimmst, weil es ja der christliche Kulturkreis eigentlich ist, der eher angesprochen wird.
00:29:57: Ja,
00:29:59: aber ich bin halt ein Weihnachtsfan und von daher...
00:30:02: Genau.
00:30:03: Aber falls jetzt auch Hindus oder Buddhisten zuhören, ist durchaus auch ansonsten lesenswert.
00:30:13: Gibt es denn irgendwelche Nebenfiguren in deinem Buch, die dir besonders am Herzen liegen oder Lieblingsmomente in dieser Geschichte?
00:30:22: Genau, ich habe vorhin ja schon mal Nussel, glaube ich, angesprochen.
00:30:26: Das Eichhörnchen, das ist ein Freund von Silberhauch.
00:30:28: Das ist neugierig, ein bisschen frech und erinnert mich so an die Diese unerschütterliche manchmal uns erwachsene, nervende Neugier von Kindern, während Silberhauch eher ein nachdenklicher Träumer ist, bringt Nussel eine Leichtigkeit in die Geschichte.
00:30:48: Und der Weihnachtszaubere ist natürlich auch eine Figur, die mir sehr am Herzen liegt, weil er weise ist, ein bisschen geheimnisvoll.
00:30:57: Und Silberhauch hilft, seine Träume zu hinterfragen und seinen eigenen Weg zu finden.
00:31:01: Der Weihnachtszaubere repräsentiert Mentoren für mich oder Mentor, die Mentoren, die wir alle in unserem Leben brauchen, Menschen, die uns den richtigen Anstoß geben, wenn wir nicht so recht wissen, welchen der vielen Wege, die sich vor uns auftun, gehen sollen oder wenn wir uns an uns selbst zweifeln.
00:31:23: Und mein Lieblingsmoment ist, wenn Silberhauch erkennt, dass er sowohl ein Einhorn als auch ein Rentier sein kann.
00:31:31: Als er sagt, dann stolz.
00:31:32: Ich bin ein einhorn Rentier, also ist total begeistert davon.
00:31:38: Und dieser Moment ist besonders, weil er zeigt, dass wir unsere Identität nicht aufgeben müssen, um Neues zu entdecken.
00:31:47: Ja, ja, die Frage ist nur, ob die anderen Rentiere das auch toll finden werden.
00:31:53: Das werden wir in dieser Stelle noch nicht verraten.
00:31:57: Als ich das das Hörbuch gehört habe, hatte ich so den Eindruck, dass der Weihnachts sauberer tatsächlich sowas ist wie ja so der manager oder vielleicht sogar der vater vom weihnachtsmann.
00:32:08: also da hatte ich das gefühl.
00:32:10: Wenn der weihnachtsmann quasi so die arbeit erledigt ist der weihnacht zauberer noch mal so ein bisschen.
00:32:16: Eine höhere instanz weißt du so einer der der noch so ein bisschen genehmigt vielleicht so genau ist der weihnacht zauberer auch der der sagt hier die waren brav die waren nicht brav oder so keine ahnung.
00:32:27: also so mein mein persönliche eindruck finde weihnacht zauberer auch ziemlich.
00:32:32: Ein ziemlich beeindruckender Charakter, den hast du da wirklich gut hinbekommen, gut beschrieben.
00:32:36: Ja, ich hab mir gedacht, wenn ich jetzt Silber auch einfach zum Weihnachtsmann gehen lasse, dann hätte er sofort gesagt, na klar, wir brauchen jede Hilfe.
00:32:46: Also
00:32:47: musste da noch jemand anderes ins Spiel kommen.
00:32:51: Ja, man kommt ja auch nicht so einfach zu den Prominenten wie den Weihnachtsmann, also jetzt mal ehrlich.
00:32:57: Ich mein, selbst wenn man auf den Weihnachtsmann geht, ist er ja nicht immer da.
00:33:01: Und wenn dann sitzt er da in seinem Sesselchen und muss man sich anstellen, muss man sich auch ein bisschen genau so eine Herausforderung sein.
00:33:12: Ja.
00:33:13: Der Türsteher, das Weihnachtsmann quasi, ne?
00:33:17: Ja, aber halt sehr, sehr niveauvoll.
00:33:19: Es gibt ja auch andere Formen.
00:33:23: Jetzt, ich habe mich die ganze Zeit gefragt, wenn ... Wenn ich mal so einen Tag in dieser Welt von Silberhauch leben könnte, was ich machen würde, hab so ein paar Ideen gehabt, was würdest du denn machen, wenn du so einen Tag mit oder in der Welt von Silberhauch wärst, als Mensch oder vielleicht sogar auch als magisches Wesen?
00:33:51: Ja, also ich würde natürlich auch direkt zum Weihnachtshaubürger gehen.
00:33:54: Also wenn ich mir jetzt vorstelle, ich wäre da als Mensch, würde ich ihn bitten, mir Flügel zu verleihen, damit ich mit Silberhauch durch den Sterne fliegen kann.
00:34:03: Also es muss einfach toll sein, besonders jetzt zur Weihnachtszeit über die geschmittenen Häuser zu fliegen, über die Weihnachtsmärkte hinweg.
00:34:09: Ich bin nämlich definitiv ein Weihnachtsmarkt-Fan und habe gefühlt schon jeden großen, kleinen unterirdischen Mittelalter Kunstmarkt, was auch immer gesehen.
00:34:19: Und ich stelle es mir einfach schön vor.
00:34:21: Hast du an der Stelle kurz zwei Tipps?
00:34:23: Im Moment ist der Weihnachtsmarkt-Saison deine beiden Lieblings-Weihnachtsmärkte, die jeder gesehen haben sollte?
00:34:30: Ja, ich sag einen, du sagst einen.
00:34:32: Also eigentlich ist mein Lieblings-Weihnachtsmarkt Straßburg.
00:34:37: Ich sag eigentlich, weil ich mit meiner Schwester jetzt an einem Samstag da war und man wirklich kaum... Ja, es war schwierig, sich über den Weihnachtsmarkt hinweg zu bewegen.
00:34:48: Es war trotzdem schön.
00:34:52: Straßburg ist eine Weihnachtsstadt oder wird als Weihnachtsstadt bezeichnet, weil die die Häuser mit allen möglichen selbst Teddybergen geschmückt sind.
00:35:02: Also wirklich wunderschön.
00:35:08: Bezeichnet sich als Kapital de Noel, oder?
00:35:10: Als Hauptstadt von Weihnachtshauptstadt.
00:35:12: Ja, und sie macht im Namen alle Ehre.
00:35:16: Aber ich würde das nächste Mal eher in der Woche so.
00:35:22: ... am späten Nachmittag dann dorthin fahren.
00:35:25: Also nicht mehr am Wochenende.
00:35:26: Aber es bleibt trotzdem meine ... ... meine Lieblingsweihnachtsstadt, ja.
00:35:30: Okay.
00:35:31: Und du hast
00:35:31: ... ... auf
00:35:33: einen Lieblingsweihnachtsmarkt?
00:35:34: Ich habe eine Lieblingsweihnachtsstadt, die werde ich nicht nennen, ... ... dass keiner dahin geht und die in Zukunft so ein Geheimtipp bleibt.
00:35:41: Aber mein ... Das ist du, deswegen
00:35:42: habe ich sie auch nicht genannt, die zweite.
00:35:44: Meinst du, ist auch sehr schön.
00:35:46: Also ... ... der meinser Weihnachtsmarkt ... ... da ... ... ist auch nicht so überlaufen, ne, dass ... verteilt sich alles schön, da wird man nicht durch die Gänge geschoben, die haben das gut gelöst.
00:35:58: Und ja, ich finde, Mainz kann sich durchaus mit Falkenburg messen.
00:36:04: Oh, das
00:36:05: ist ja doch verraten.
00:36:07: Ja, aber hat keiner gehört.
00:36:09: Mainz und Straßburg, das ist ... Genau.
00:36:13: Ansonsten finde ich aber auch die ganzen kleinen, kuschelige, kleine Deidesheim, was wir hier in der Gegend bei uns haben.
00:36:21: oder natürlich der völlig unbedeutende Weihnachtsmarkt in Selzen, wo ich wohne, hier tausend Einwohner.
00:36:32: Da hat man vier Buden, hat auch was.
00:36:36: Aber so richtig Weihnachtsmärkte, bei denen ich sage, die muss ich gesehen haben.
00:36:42: Jedes Jahr, da gehört für mich tatsächlich Straßburg, Mainz und eben Falkenburg dazu.
00:36:51: Okay.
00:36:52: In Traben Traber war ich mit meinen Eltern auch.
00:36:55: Weiß nicht, ob du den kennst.
00:36:57: Das sind auch so fünf Keller, die
00:37:00: den
00:37:01: Weihnachtsmarkt, als Weihnachtsmarkt-Fan auch sehr schön.
00:37:08: Allerdings muss man wissen, dass für Leute, die nicht so gut zu Fuß sind, nicht ganz so praktisch ist, weil es viele Treppen gibt und man eben viel laufen muss.
00:37:20: Okay, aber kommen wir zurück zu Silberhauch.
00:37:25: Wir haben es über die Geschichte gesprochen, über der Entstehung.
00:37:27: Jetzt ist es ja so viele Zuhörerinnen und Zuhörer werden sich so sagen, ja, ich gehe auch schon seit vielen Jahren mit der Idee Schwanger ein Buch zu schreiben, aber nicht so richtig gemacht.
00:37:41: Zu dir als Autorin.
00:37:42: Du hast jetzt dieses Buch geschrieben.
00:37:45: Gibt es denn irgendein bestimmtes Buch oder ein Autor, der dich irgendwie inspiriert hat beim Schreiben, wo du sagst, der Schreibstil gefällt mir oder da hast du viel von gelesen schon?
00:37:57: Ich habe ja vorhin schon anklingen lassen, dass ich mich immer von Märchen und Geschichten angezogen geführt habe.
00:38:05: Und das sind vor allem Märchen von den Gebrüdern Grimm gewesen.
00:38:11: Ich habe aber auch so... Klassiker wie die, das kalte Herz, Wilhelm Hauf oder Hans-Christian Andersens, die kleine Mähengfrau, gern gelesen, das Mädchen mit den Spiegelhölzchen, was ja auch zur Weihnachtszeit spielt, wobei die eher traurig sind.
00:38:27: Und berührend fand ich diese Märchen trotzdem.
00:38:35: Ich hab aber, oder ich mag es lieber, wenn Märchen positiv enden.
00:38:40: Da bin ich kitschig.
00:38:42: Und ... Märchen und Geschichten zeigen, wie Magie und Fantasie nicht unterhalten, sondern auch wichtige Botschaften über Mut, Hoffnung und den eigenen Weg im Leben vermitteln können.
00:38:53: Und diese Einflüsse aus den Märchen haben mich sicher geprägt und fließen dann auch in meine eigene Erzieherweise ein.
00:39:02: Ja.
00:39:05: Müssen Märchen aus deiner Sicht grausam sein, damit sie irgendwie eine Wirkung erzielen und eine Botschaft vermitteln?
00:39:11: Nein, eben nicht.
00:39:13: Nee, eben nicht.
00:39:15: Ja, wie gesagt, sie können berührend sein, wie zum Beispiel das Mädchen mit den Schwefelhölzchen.
00:39:21: Aber ich bin ein Fan von Mädchen mit einem Happy Ending.
00:39:29: Okay.
00:39:30: Also vielleicht findet ja Silberhauch am Ende eine Rentierfrau und gemeinsam gründen sie dann einen eigenen Weihnachtsschlitten.
00:39:40: Weiß, mal gucken.
00:39:40: Es
00:39:41: ist noch zu jung für solche Gedanken.
00:39:46: Okay, wie alt ist Silberhauch ungefähr in seiner Geschichte?
00:39:50: Ich weiß es nicht.
00:39:52: Also was ist so?
00:39:52: Das ist eine gute
00:39:53: Frage, so vielleicht so dreizehn?
00:39:55: Wie alt?
00:39:57: Wie alt?
00:39:57: Dreizehn?
00:39:59: Dreizehn?
00:40:02: Sind Einhörner mit dreizehn noch nicht ausgewachsen?
00:40:06: Nein, ich
00:40:06: weiß
00:40:07: nicht.
00:40:08: Es gibt doch bestimmte Bücher über Zucht und Ernährung und Vermehrung von Einhörner, so ein Einhornhanbohr oder so.
00:40:16: Auf dem Cover
00:40:20: sieht es eher aus wie neun.
00:40:23: Zwischen neun und dreizehn.
00:40:26: Den Lesern, dann zu entscheiden.
00:40:29: Okay, jetzt habe ich auch schon ein paar Bücher geschrieben und ich stelle fest, es gibt, wenn man so... Bei meinem allerersten Buch habe ich gedacht, okay, habe jetzt schon so viele Bücher gelesen in meinem Leben, das kann nicht so schwer sein, kriege ich auch hin.
00:40:47: Und dann hat man eben so ein Autor gelesen, der dachte, also wenn der das hinbekommt, ein Buch zu schreiben, dann schaffe ich das auch.
00:40:56: Dann gibt es immer wieder Überraschungen oder so bestimmte Herausforderungen, die beim Schreiben auftauchen.
00:41:02: Das bei mir war es zum Beispiel der Faktor Zeit.
00:41:06: oder dann auch, dass ich gedacht habe, bestimmte stilistische Mittel, die man mal in der Schule im Deutschunterricht in der neuen Klasse gelernt hat, hätte ich vielleicht ein bisschen besser aufpassen sollen.
00:41:18: Wie war das bei dir so, was hat dich so beim Schreiben am meisten herausgefordert, überrascht oder auch so ein bisschen verwundert?
00:41:29: Ja, also die Zeit ist ja immer eine Herausforderung, aber wenn ich erst mal dran sitze und mir die Zeit nicht limitiere, wie ich das ja bei vielen Aufgaben beim Sprachen lernen oder was auch immer mache, dann komme ich in den Flow rein und dann nehme ich mir zum Beispiel einfach den kompletten Sonntag und schreibe dann Stunden lang.
00:41:48: Für mich war die größte Herausforderung eher so den richtigen Ton zu treffen, also eine Sprache, die die Kinder ja begeistern soll, aber auch gerne Erwachsene berühren soll.
00:42:00: Ich wollte eine Geschichte schreiben, die Kinder mit der Mathe fesselt, dann aber auch zum Nachdenken anregen soll, so dass man durchaus auch, wie es ja Märchen auch machen, tiefergehende Botschaften entdeckt.
00:42:12: Und überrascht hat mich, wie sehr ich mich beim Schreiben selbst wiedergefunden habe.
00:42:20: Weil Silberhaus Reise ist ja auch eine Suche nach Zugehörigkeit, die Botschaft, dass man wachsen kann, ohne sich selbst und seine Identität aufzugeben.
00:42:28: Und das spiegelt auch meine eigenen Gedanken und Erfahrungen wieder.
00:42:31: Vielleicht doch ja gar nicht so überraschend, weil Schreiben ja nicht nur ein kreativer Prozess ist, sondern wie auch in meinen Songs oder Tagebüchern oder andere Dinge, die ich geschrieben habe, eine Reise zu mir selbst ist.
00:42:45: Ja, aber genau.
00:42:49: Würdest du sagen, dass dann tatsächlich auch autobiografische Sachen mit drin sind?
00:42:55: Ja.
00:42:57: Auch Elemente aus deiner Musikwelt oder aus der Musikwelt allgemein?
00:43:02: Auf jeden Fall.
00:43:03: Also die Bedeutung von Musik wollte ich auf jeden Fall mit in die Geschichte einbringen.
00:43:09: Silberhauch hat ja auch noch eine besondere Gabel.
00:43:13: Das habe ich vorhin nicht vorgelesen.
00:43:14: Sein Gesang kann nämlich die Herzen der Menschen und Tiere berühren, Trost spenden und Hoffnung schenken.
00:43:20: Und am Ende, wenn Silberhauch mit den Bewohnern von, sag ich, verrate ich jetzt auch, Dream Hollow heißt die Stadt.
00:43:27: Draußen am Weihnachtsbaum, Weihnachtsjeder singt, zeigt, dass welche Bedeutung das Singen auch gerade zu Weihnachtszeit zum Beispiel für mich hat.
00:43:35: Und für mich hat die Musik eine ganz besondere Kraft, weil sie Grenzen überwindet, Menschen verbindet, unabhängig von ihrer Sprache oder Herkunft.
00:43:45: Und beim Singen entsteht ein Gefühl von Gemeinschaft.
00:43:48: dass es einfach wunderbar wie Musik Menschen zusammenbringen kann.
00:43:54: Man entwickelt auch Glücksgefühle, es hat auch ein gesundheitlich positiv Nutzen, man atmet richtig tief ein, ist entstressend.
00:44:02: Und es gibt ein Hörbuch zu das magische Abenteuer von Einhorn Silberhauch.
00:44:08: Das war auch übrigens eine spannende Herausforderung, die verschiedenen Stimmen der Figuren nachzuahmen, was auch unglaublich viel Spaß gemacht hat.
00:44:16: Aber ... Schon auch nicht einfach.
00:44:19: Und am liebsten hätte ich das Einhorn oder hätte ich als Einhornsilber auch etwas gesungen.
00:44:26: Nur wollte ich mir nicht anmarzen, nachdem wie ich beschrieben hat, wie toll das Einhorn singt, dass meine Stimme, eine Einhornstimme, diese Art von Eindruck zu hinterlassen.
00:44:37: Ja, ich guck mal, ob ich es finde.
00:44:42: Ich vermochte es außerdem so zu singen.
00:44:45: dass es die Herzen der Zuhörer erwärmste und Freude in ihren Seelen weckte.
00:44:48: Sein Gesang war so magisch, dass er den Wald erfüllte und die Bewohner in eine friedliche Stimmung versetzte.
00:44:54: Also, ja.
00:44:56: Ich bin zwar mittlerweile selbstbewusst, was das Singen betrifft, aber das habe ich mich dann doch nicht getraut, mit ein Hund Stimme zu singen.
00:45:04: Ja.
00:45:06: Ja, besonders schön ist aber das, und das fällt mir auch noch eins zu Musik, dass die Geschichte durch eine wunderschöne Melodie untermalt wird, was ja dein Vorschlag war übrigens.
00:45:16: Und das Verleid der Geschichte finde ich noch mehr tiefe und magie und macht das Hörbuch zu etwas ganz besonderem.
00:45:24: Ja, wir haben das Hörbuch ja im Vorfeld, da hat es mir mal zum Anhören gegeben und dann war noch so mein Gedanke, da Musik zu hinterlegen.
00:45:31: Und so wie es jetzt ist, finde ich es wirklich perfekt von der Aufbereitung her.
00:45:37: Und wir haben das ja auch einer Testhörer-Leserschaft aus unserem Speed Learning Club.
00:45:45: vorgestellt und das feedback war durchweg absolut positiv also.
00:45:51: Hat tatsächlich potenzial.
00:45:53: Die nächste.
00:45:55: Weihnachtsgeschichte.
00:45:57: Die von Schaltstick ins abzulösen oder sich einzuhalten bei drei Aschen Brödel für Asch für Haselnuss.
00:46:08: Um die drei Haselnusses Aschen Brödel genau.
00:46:12: Ja.
00:46:15: Also klar, es ist ja für jeden geeignet, der Kind ist oder mal Kind war, aber welches Alter würdest du sagen?
00:46:23: Wenn du jetzt sagst, du würdest eine Lesung halten oder das Buch vorstellen, was für eine Altersgruppe würdest du da einladen?
00:46:34: Also ich würde jetzt schon sagen, das Buch ist ideal für Kinder zwischen sechs und zehn Jahren.
00:46:38: Ja, aber es hat durchaus auch Potenzial.
00:46:41: von Eltern oder Erwachsene gemocht zu werden.
00:46:45: Deswegen
00:46:48: schwierig zusammen.
00:46:49: Also alle, die sechs bis zehn Jahre alt sind oder mal sechs bis zehn Jahre alt waren.
00:46:54: Genau.
00:46:54: Oder Einhörner mögen oder mochten oder...
00:46:58: Genau.
00:47:01: Oder ein Hörner nicht mögen und etwas anhören möchten, bei dem sie sich bestätigt fühlen können.
00:47:07: Man kennt ja auch, wenn man jemanden kennt, der keine Einhörner mag und man diesen Menschen auch nicht mag, kann man ihm das Buch ja schenken zum Beispiel.
00:47:15: Das wäre ein super Geschenk.
00:47:17: Wenn man jemanden nicht mag und man weiß, der mag keine Einhörner, könnte man ihm das Buch schenken.
00:47:23: Ja.
00:47:24: Oder?
00:47:24: Also, so nach dem Motto, wenn euch das Buch gefällt, dann erzählt es weiter und wenn es euch nicht gefällt, kauft ein Exemplar für jemanden, den ihr nicht leiden könnt.
00:47:34: Genau, und der blättert es dann durch und findet ein Mandala, ein Einhorn-Mandala und kann da seinen Stress abbauen.
00:47:40: Genau, genau.
00:47:43: Und wobei das Einhorn-Mandala tatsächlich nur in der Print-Version ist, das ist in der Hörbuch-Version nicht dabei.
00:47:48: Genau.
00:47:51: Aber man kann zu der Musik tanzen, wenn man möchte, in Mandala-Form.
00:48:00: Mandala-Tanzen singen, welche Botschaft vermittelt dein Buch oder möchtest du mit deinem Buch vermitteln?
00:48:08: Offenbar gibt es verschiedene.
00:48:10: Es scheint schon mehr als eine Weihnachtsgeschichte zu sein und vielleicht ist eine der wichtigsten, dass jeder von uns einzigartig ist und dass unsere Wünsche uns helfen können und selbst unsere Bestimmung zu finden.
00:48:25: Also ich mag es sehr lehrerin zu sein, dennoch hatte ich als Kind schon den Wunsch, Sängerin zu sein.
00:48:31: Ich habe lange selbst gebraucht, um den Mut zu finden, meinen Traum zu verfolgen oder auch wirklich mit Überzeugung irgendwann sagen zu können.
00:48:38: Ich bin Sängerin und nicht nur ich singe gerne oder ich bin Hobby-Sängerin, um das immer so ein bisschen abzuschwächen.
00:48:43: Nein, ich bin passionierte Sängerin, habe mittlerweile zwei CDs rausgebracht, stehe regelmäßig auf der Bühne.
00:48:50: Und das ist etwas, was mir im Leben sehr wichtig ist und mich glücklich macht und mich auch ausmacht.
00:48:55: Und in meiner Schulzeit habe ich mich zum Beispiel nicht getraut bei den Musicals, die dort angeboten wurden, mitzumachen.
00:49:07: Wenn ich mit meiner Familie gesungen habe, was oft zu beinahe Zeit der Fall war, war ansonsten nur in meinen eigenen Fürwänden mit meiner Gitarre am Klimpern und Singen.
00:49:16: Und mittlerweile habe ich mir sogar diesen Wunsch erfüllt.
00:49:21: im Musical mitzuspielen, auch wenn es jetzt nur in Anführungsstrichen zwei großartige Schulmusicals waren.
00:49:28: Was eine tolle Erfahrung war, weil ich so die Schüler auch nochmal ganz anders kennenlernen konnte.
00:49:36: Und das zeigt, dass es einfach nie zu spät ist, eine Träume zu verwirklichen.
00:49:39: Und für Kinder ist Silber auch eine Geschichte über Mut und Freundschaft vielleicht sogar.
00:49:49: Zeigt, dass es in Ordnung ist, anders zu sein.
00:49:52: oder was anderes zu wollen, und das wahre Freunde dich dann auch so akzeptieren, wie du bist.
00:49:56: Ja, und Kinder sollen ermutig werden, an sich selbst und ihre Träume zu glauben, egal wie groß sie sind.
00:50:02: Und für Erwachsene ist es auch eine Einladung, so das Staunen wieder zu entdecken, an die Magie des Lebens zu glauben, sich vielleicht an die eigene Kindheit zurück zu erinnern und an den Zauber und die Aufregung, die man um die Weihnachtszeit herum gespürt hat, sich von dieser Magie so ein bisschen mitreißen zu lassen.
00:50:23: Die Kinder werden es einem auch danken und gleichzeitig möchte ich die Eltern auch ermutigen, die träumen ihrer Kinder zu unterstützen.
00:50:31: Also meine Geschichte zeigt ja, wie wichtig es ist und sich selbst uns eine Ziele zu glauben, ganz egal wie unmöglich sie zunächst für andere Scheinen mögen.
00:50:39: Mir hat damals eine Freundin gesagt, du willst engeren werden, also das kann ich mir gar nicht vorstellen.
00:50:46: Also wenn ich es schaffen konnte, trotz meiner Schüchternheit und meinem geringen Selbstvertrauen meinen Weg zu gehen, Kann das, glaube ich, jeder?
00:50:56: Davon merkt man jetzt im Interview nicht so wirklich viel von geringem Selbstvertrauen.
00:51:01: Aber ja, ich meine, das ist offensichtlich ein brillanter Weg oder ein beeindruckender Weg gewesen, den du da gegangen bist.
00:51:09: Auch wenn man einen Hauptjob hat, daneben bei noch was aufzubauen und an Platten raus oder CDs rauszubringen, bist du auch auf Spotify irgendwo zu finden?
00:51:20: Findet man da deine Musik?
00:51:23: Ja.
00:51:25: Wollen wir das auch verraten?
00:51:27: Reaweber.
00:51:29: Reaweber, genau.
00:51:31: Verlinken Sie einfach in der Podcastbeschreibung.
00:51:34: Ja, sehr gerne.
00:51:35: Können wir schon vom Verlinken sprechen?
00:51:37: Wo können denn die Hörerinnen und Hörer dein Buch kaufen?
00:51:42: Also das Buch ist als Printversion bei Amazon erhältlich und es gibt es auch, wir haben da eine Domäneinrichtet www.einhorn.
00:51:54: bindestrich silberhauch.de.
00:51:57: Dort kann man das Hörbuch und das E-Book erwerben.
00:52:02: Okay.
00:52:02: Also Amazon oder jeder gut sortierte Buchladen.
00:52:06: Und ansonsten machen wir dann auch einen Link in die Podcast-Beschreibung.
00:52:12: Okay.
00:52:15: Ich kenne keinen Autor, der nur ein einziges Buch geschrieben hat.
00:52:20: Die meisten schreiben entweder nie ein Buch oder mehrere.
00:52:24: Wie sieht das bei dir aus?
00:52:25: Gibt es Pläne für weitere Bücher bei dir oder eine Fortsetzung oder das andere?
00:52:30: hast du ja mit dem?
00:52:33: mit dem kleinen Elefanten hast du schon von gesprochen.
00:52:35: Batari hieß der.
00:52:37: Bahati.
00:52:39: Bahati.
00:52:40: Bahati.
00:52:44: Bahati.
00:52:44: Ein behater Elefant.
00:52:46: Bahati.
00:52:47: Okay.
00:52:49: Also es sah ja bei mir bisher eher so aus, als würde ich keinen Buch schreiben.
00:52:53: Ich habe immer Sachen angefangen und dann bin damit nicht weitergekommen, hab dann wieder was Neues angefangen, hatte eine neue Idee, hab dann wieder Neu angefangen.
00:53:02: Aber klar, jetzt wo ich einen Buch geschrieben habe, möchte ich am liebsten das Silberhauch auf der ganzen Welt mal Weihnachten feiert und dabei die vielfältigen Bräuche und Traditionen an drei Kontinente kennenlernt.
00:53:17: Und die Geschichte soll dann zeigen, wie einzigartig und vielseitig Weihnachten gefeiert wird.
00:53:22: Und wie ich vorhin schon angedeutet habe, soll er auch seine Magie nicht nur zur Weihnachtszeit zeigen.
00:53:32: Das heißt, ich habe vor gute Nachtgeschichten zu schreiben.
00:53:36: Bin auch schon dabei.
00:53:39: Und ja, das geht auch so ein bisschen in die Richtung Persönlichkeitsentwicklung.
00:53:43: Aber vielmehr möchte ich dazu noch nicht sagen.
00:53:49: Dann sind wir mit der Zeit auch schon durch.
00:53:57: Ich fand das hoch spannend, also eigentlich hatte ich gedacht, okay, wir stellen jetzt ein bisschen das Buch vor, aber da ist ja eine richtige Erfolgsgeschichte draus geworden, so von der schüchternen Jungen Andrea hin zu der Lehrerin und Sängerin und jetzt auch Kinderbuchautorin,
00:54:21: war sie Silberhauch zu Silbersturm.
00:54:23: Ja, genau, vom Silberhauch zum Silbersturm.
00:54:27: Und das ist Hörbuch auch selbst aufgesprochen, also auch seine Stimme, die ja sehr angenehm ist.
00:54:33: Da kann man da genießen.
00:54:36: Ja, also... Dann bleibt mir nur noch Danke zu sagen für dieses Interview, für die Einblicke.
00:54:42: Wir verlinken natürlich alles in der Podcast-Beschreibung.
00:54:46: Und du hast als Interview-Gast das letzte Wort, Andrea.
00:54:52: Ja, ich möchte mich erst mal bedanken.
00:54:53: Noch mal bei einem Zuhörerinnen und Zuhörern, dass sie sich jetzt den Podcast angehört haben.
00:54:59: so lange.
00:55:02: Mit vielleicht mit auf dem Weg geben, dass es nie zu spät ist, habe ich vorhin ja auch schon gesagt, an die Magie des Lebens zu glauben.
00:55:08: Das heißt, die Magie von Weihnachten, die magieren uns selbst, die Träume, die wir haben oder als Kinder hatten.
00:55:14: Und Silberhauch zeigt uns, wie wichtig es ist, einen Träumen zu folgen, selbst wenn sie ungewöhnlich oder schwer erreichbar scheinen.
00:55:22: Aber oft sind es genau diese Träume, die uns wachsen lassen und uns zu den Menschen machen, die wir sein möchten.
00:55:28: Und was Weihnachten betrifft, Es ist eine Zeit der Hoffnung der Liebe und des Zusammenhalts und in diesem Sinne wünsche ich allen, die zugehört haben, frohe Weihnachten.
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