Interview mit Ingvar Stenström

Shownotes

Ingvar Stenström war bis zu seinem Tod der führende Pionier der weltweiten Interlingua-Bewegung. Im Rahmen seiner Tätigkeit als Lehrer an einem schwedischen Gymnasium unterrichtete er die europäische Sprache Interlingua in dem Fach "Allgemeine Fremdsprachenkunde". Ingvar und ich sind uns auf zahlreichen internationalen Interlinguatreffen begegnet und es war stets eine Bereicherung, von seiner Expertise auf diesem Gebiet zu profitieren.

Dieses Interview fand während der Corona-Pandemie telefonisch statt. Es war das letzte Mal, dass wir miteinander gesprochen haben.

Weitere Interviews mit Ingvar Stenström gibt es in meinem Podcast "Interlingua - le lingua secrete de Europa"

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00:00:00: Herzlich willkommen zum Podcast von Menschen Lernen, der Podcast für alle, die heute noch etwas Neues lernen möchten.

00:00:08: Ich freue mich sehr auf meinen heutigen Interview-Gast und wünsche dir viel Spaß mit dieser Folge.

00:00:14: Stell dir vor, es gäbe eine Sprache, die du in drei Tagen lernen könntest und mit der du anschließend mit über einer Milliarde Menschen auf der ganzen Welt kommunizieren könnt.

00:00:24: Nämlich mit allen Menschen, die jemals in ihrem Leben Latein gelernt haben oder Muttersprachler des spanischen, italienischen, portugiesischen oder rumänischen.

00:00:34: Diese Menschen verstehen diese Sprache auf Anhieb, ohne sie jemals gelernt zu haben, zu Sprecher des Deutschen verstehen sie bis zu fünfzig Prozent.

00:00:46: Die Rede ist von Interlingua.

00:00:49: Ich habe heute eine Aufzeichnung, die ich zufällig wieder gefunden habe.

00:00:56: Mit Ingvar Steenström.

00:00:58: Ingvar Steenström war Gymnasialer.

00:01:01: In Schweden ist vor zwei Jahren im Alter von zweiundneunzig verstorben.

00:01:05: Das Interview haben wir ein Jahr vor seinem Tod aufgenommen.

00:01:09: und in unserem Interlingua-Podcast veröffentlicht.

00:01:12: Das ist ein kompletter Interlingua-Sprachkurs, den ich auch auf meiner Website Sven-Frank.com verlinkt habe.

00:01:21: Ingwer wird erklären, welchen Vorteil die internationale Sprache Interlingua Menschen, die gerne im Ausland Urlaub machen oder Menschen, die beruflich im Ausland zu tun haben, bringt und warum Interlingua eine sehr wertvolle Sprache ist, die man zusätzlich zur Muttersprache und zur Englisch natürlich lernen kann und sollte, weil man sie eben einfach sich so schnell aneignen kann.

00:01:46: Das Interview wurde am Telefon aufgenommen, deswegen ist die Qualität ein bisschen anders als natürlich in Studioqualität.

00:01:56: Dennoch ist der Inhalt großartig und ich wünsche euch viel Spaß.

00:02:00: und wie gesagt, wer sich für diese Sprache interessiert.

00:02:04: Wir haben auf der einen Seite einen kostenlosen Interlingua-Kurs auf meiner Website Sven-Frank.com.

00:02:11: Schreckstrich Interlingua-Kurs ist auch ein Link direkt auf der Startseite zu finden.

00:02:16: Und ansonsten haben wir an der Speed Learning Academy, Speed Learning Punkt Academy.

00:02:22: Ein speziellen Kurs, bei dem wir auf Basis von Interlingua den Teilnehmern innerhalb von drei Monaten zwei weitere Sprachen beibringen.

00:02:30: Das heißt, man lernt insgesamt drei Sprachen in drei Monaten.

00:02:34: Wer dazu Infos haben möchte, gerne auch E-Mail an mich.

00:02:37: Ansonsten jetzt viel Spaß und großartige Erkenntnisse mit Ingva Stensström.

00:03:06: Wie lange hast du als Deutschlehrer in Schläden gearbeitet?

00:03:12: Etwa vierzig Jahre.

00:03:14: Und wie kamst du dann für Interlingua?

00:03:18: an einem Gymnasium in Warberg, Interlingua als Fremdsprachenkunde unterrichtet.

00:03:25: Wie kam es dazu?

00:03:27: Ja, du weißt, im Jahre neunzehnhundert sechsundsechzig machte man eine große Schulreform in Schweden und das ging um das Gymnasium damals.

00:03:41: Und da hat man, als man sich den Lehrplan angesehen hat, fand man, dass Das ist Latein, einen zu großen Platz nahm.

00:03:53: Sieben Wochenstunden auf dem humanistischen Zweig.

00:03:58: Sagt man Zweig auf Deutsch?

00:04:02: Ja, genau.

00:04:03: Und da hat man auch so verstanden, dass wir zur Kommunikation eigentlich nicht beitrug.

00:04:11: Und da hat man gesagt, das waren die Geschäftsleute und der Akademiker, sie sagten, Das muss irgendwie reduziert werden.

00:04:23: Natürlich wollte man nicht Latein ausschmeißen.

00:04:28: Und deshalb hat man beschlossen, dass die Humanisten Latein wählen konnten.

00:04:36: Aber sie sollten auch einen Anderesfach haben, dass der nützlichen Teil des Lateins arbeiten sollte.

00:04:48: Und das ist natürlich der internationale Wortschatz.

00:04:53: Und als ich dieses Dokument sah, schlug mich unmittelbar den Gedanken, das ist ja doch, was wir mit den Interlinguen anbieten.

00:05:04: Und ich fing an, ein Lehrbuch auszuarbeiten, der nicht nur auf Interlinguen war als Kommunikationssprache, sondern vor allem erklären sollte, wie der internationale Wortschatz aufgebaut ist.

00:05:29: Das

00:05:29: heißt, du hattest aber damals schon Kontakt für Interlingua?

00:05:33: Oh ja, oh ja, seit den neunzighundertzehnfünfzig.

00:05:38: Erzählst

00:05:39: vielleicht ganz kurz, wie hast du von Interlingua gehört, weil es gibt ja viele Lehrer, die auch jetzt diese Podcast hören und sich natürlich gerade die die Latein-Lehrer, die sich natürlich auch immer überlegen, wie erkläre ich meinen Schülern, dass Latein als Sprache der Akademiker und so sinnvoll ist.

00:05:59: Wie hast du damals von Interlinguer gehört, bevor wir noch ein bisschen weiter über dein Projekt an der Schule sprechen?

00:06:07: Wie wir in den Zwieden da geäugt haben, oder wie meinst

00:06:13: du?

00:06:13: Wie du damals den ersten Kontakt zu Interlinguer bekommen hast.

00:06:17: Du hast ja als Deutschlehrer gearbeitet und konntest wahrscheinlich auch Englisch?

00:06:22: Nein, ich war nur ein Student damals an der Universität.

00:06:29: Ich lernte dann in Berlin natürlich sehr schnell, ohne eigentlich einen Lehrbuch zu haben.

00:06:42: Ich studiere Phonetik und da gab es in der Literatur In der Fachlichtatur ein Buch auf Portugiesisch.

00:06:50: Und ich sah, das sieht ungefähr wie in der Linguaus.

00:06:54: Und ich versuchte dieses Buch zu lesen und es gelang mir.

00:06:59: Ein Fachbuch auf Portugiesisch zu lesen.

00:07:02: Obwohl ich nie ein Wort Portugiesisch gelernt hatte.

00:07:06: Aber das ist natürlich eine Ausnahme.

00:07:08: Hattest du an der Universität von Interlingua gehört?

00:07:13: Nein, ich wusste schon davon.

00:07:17: Und wer war, du hast ja wahrscheinlich alle Größen.

00:07:20: Hast du Aleksandar Gode noch kennengelernt?

00:07:23: Bitte?

00:07:24: Hast du Aleksandar Gode von Esch noch kennengelernt?

00:07:29: Äh, nein, nein, das habe ich nicht, nein.

00:07:31: Nein, okay.

00:07:32: Also nur ein paar, nein, nein, nein.

00:07:35: Ja.

00:07:36: Und dann kam die Idee, in Schweden Interlingua als Rämsprachenkunde am Gymnasium anzubieten.

00:07:44: Ja, das ist vielleicht...

00:07:50: Aber wir mussten einen Unterschied machen.

00:07:56: Die Freundsprachekunde wurde also nicht durch Interlingue ersetzt, sondern mit meinem Buch und mit dem Lehrbuch von Professor Arthur Elegoth, der die Initiative genommen hatte, Latein aufzuspausen, den nützlichen Teil und den anderen Teil zu sein, die historische Wichtige.

00:08:26: Er entgegnete viel Widerstand von der alten Lateinlehrer natürlich.

00:08:35: Aber er war ein freiertüber Mann, er hat ein Lehrbuch geschrieben und dieses Lehrbuch hieß die internationale Uden, das heißt die internationale Wörter.

00:08:46: Und das sollte meiner Meinung nach auch der Name des Faches sein, denn was sagt eigentlich allgemeine Sprachkunde?

00:08:59: Das sagt nichts, das sagt nichts eigentlich.

00:09:02: Aber es handelt um die Wörter und um den Bestandteil des internationalen Urtsatzes, dass in allen den rumanischen Sprachen zu finden ist und in allen europäischen Sprachen mehr oder weniger zu finden ist.

00:09:27: Wir haben ja Tausende von lateinischen Worten in Schweden, die wir nicht verstehen.

00:09:33: Ja, und jetzt, jetzt könnte man ja sagen, ja?

00:09:40: Ja, dann habe ich angefangen, das zu unterrichten, dieses Fach zu unterrichten.

00:09:47: Und dann wurde es den Schülern klar, dass dies wirklich behältig war, beim Sprachlernerlernen.

00:09:58: In Französisch und Spanisch oder Englisch natürlich.

00:10:03: Meistens in Englisch.

00:10:09: Schon im zweiten Jahr führte ich in die Linguatrikste ein, um das Wichtigste zu haben, nämlich die Basmopheme.

00:10:22: Versteht man dieses Worten, Basmopheme?

00:10:24: Das ist die Wurzel oder das Stamm des eines Wortes.

00:10:29: Und da lassen wir also in die Linguatrikste die ausließlich aus internationaler Worte bestehen.

00:10:39: Und da haben sie gelernt, was gemeinsam für die romanischen und englischen Sprachen sind.

00:10:54: Die haben sehr schnell eingesehen, dass Hinterlingwer ein wichtiger Teil dieses Faches war.

00:11:04: Eigentlich wohl ungefähr ein Drittel der Zeit.

00:11:09: Wir hatten drei Wochen stunden.

00:11:11: Statt sieben in Leithänisch.

00:11:14: Sieben mal drei Jahre in Zerlingmann-Walz oder in Almens Bruch und Skorp, weil du meine Sprachkunde.

00:11:24: Da hatten wir nur drei Wochen stunden während eines Jahres.

00:11:30: Also ein Drittel davon.

00:11:38: und sie konnten Interlingua Texte lesen.

00:11:42: Einige lernten sogar das Sprechen, aber das war nicht das Weg, sondern sie sollten also internationale Wörter lernen, besonders als die internationale Wurfhine.

00:11:54: Zum Beispiel sagen wir ein Beispiel, dass Interlingua Wort illegalität ist.

00:12:03: Das ist das Basmophil, das heißt es auch Deutsch, gesetzt.

00:12:10: Und legal, da haben wir ein Adjektiv.

00:12:16: Legalität.

00:12:17: Und illegalisiert ist.

00:12:21: In ist verneinend.

00:12:23: Und negativ nicht so.

00:12:53: Das ist das Geheimnis von Interlingua.

00:13:00: dass man durch das Erlernen von Mopheene, internationale Intellinger-Mopheene auch andere Orte verstehen kann.

00:13:10: Also, haben sie einen von dort verstehen können.

00:13:15: Und man kann natürlich auch Fachbegriffe neu zusammensetzen, wenn ich jetzt beispielsweise ein, es gibt ja Lataina, also ich habe ja in Granada mit Professor Hernandez heißt er, glaube ich.

00:13:34: Ich weiß nicht, ob er noch lebt.

00:13:35: Ich hatte mich mit sieben Latein-Professoren in Granada mal getroffen.

00:13:40: Und sie haben zum Beispiel auch moderne Sorter wie Computer oder Telefon ins Lateinisch übersetzt.

00:13:48: Und so kann ja jemand, der jetzt ein neues technisches Gerät entwickelt mit Hilfe des internationalen Wortschatzes aus Interlingua eine genaue Beschreibung dieses Wortes

00:14:04: Ja.

00:14:04: Ja.

00:14:05: Ja.

00:14:05: Ja.

00:14:09: Ja.

00:14:24: Ja.

00:14:27: Ja.

00:14:27: Ja.

00:14:28: Ja.

00:14:28: Ja.

00:14:28: Ja.

00:14:28: Ja.

00:14:30: Allgemeine Sprachkunde, das ist ein Wort, das mir nicht angenehm ist.

00:14:36: Der internationalen Wirtschaftsminister, möchte ich sagen.

00:14:39: Also nach einigen Jahren, noch drei, fünf Jahren, zeigt es sich, dass viele andere, viele andere, die nicht auf dem humanistischen Zweig studierten, das heißt, der Naturwissenschaftler, und auch Gesellschaftwissenschaftler, sie wollten in der Lingwa freiwillig lernen.

00:15:05: Und während den letzten zwanzig Jahren meines Lehrerofs hatte ich zwei Klassen, einen von Humanisten und eine zweite Klasse von Naturwissenschaftlern, die ganz freiwillig und extra so zu sagen, dieses Fach wählten.

00:15:34: Ein interessantes Beispiel hier.

00:15:40: Meine naturgesellschaftliche Kollegen kamen eines Tages, sie kamen mehrere Wahlen und fragten, konnte ich nicht in ihre Klassen gehen und dann bis eine Präsentation von Intelligener haben.

00:15:55: Denn sie wollen das lernen, aber sie wissen nicht davon, wovon es handelt.

00:15:59: Ich ging da hin und einmal anwendeten sich drei und neunzig Freiwillige für das nächste Jahr.

00:16:10: Die alle durften es nicht, durften es nicht, denn sie müssten also tüchtig in den Spezialförderung sein, um eine extra

00:16:27: und privilegiert zu sein in der Lingor-Land, um das Privileg zu bekommen in der Lingor-Land.

00:16:35: Ja, ja, ja, das ist richtig.

00:16:41: Ja, soweit der erste Teil des Interviews mit Ingwer Steenström, in der nächsten Podcast Folge werdet ihr Ingwer dann auch Interlinguer sprechen hören.

00:16:50: Heute danke fürs Einschalten und weiterhin viel Spaß mit der internationalen Sprache Interlinguer.

00:16:57: und wenn ihr Fragen habt, dann wisst ihr ja, wo ihr uns findet.

00:17:01: Bis dann, gute Zeit.

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